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Stark
Gumbizo, a. 1013. Mittar. 1, n. 89. Siehe Gumpo.
Wippizo, a. 1096. Lacombl. n. 253. Siehe Wippo.
Von den durch die zweite Contractionsart entstandenen Kosenamen
liegen mir keine Deminutivbildungen vor.
Als Verkleinerung eines Kosenamens, gebildet nach der dritten
Contractionsart bietet sich mir nur ein Beispiel dar, und dies aus der
Schweiz:
Kurtel der Karrer, a. 1309. Urk. z. Gesch. der eidgenoss.
Bünde n. 122. Archiv f. österr. Geschichtskunde. 5, 177.
Fassen wir nun die hier yorgeführten contrahirten Namen in
einem Überblick zusammen, so erlangen wir, die Erklärung vieler
Namen nicht mit einbezogen, folgende Ergebnisse.
1. Die contrahirten Namen der ersten Art, welche das erste
Wort wenig oder gar nicht verkürzt, von dem zweiten Worte aber
den anlautenden, selten den auslautenden Consonanten bewahrt
haben, gehören zu den ältesten und volkstümlichsten Bildungen
und sind desshalb am zahlreichsten, aber auch am weitesten verbreitet.
Im dritten Jahrhundert finden wir Cannabas = Cannabaudes
bei den Gothen,
im sechsten Jahrhundert Cnebba (= Cneuberlit?); Wyppa
(— Wigbald?) bei den Angelsachsen,
im siebenten Jahrhundert Taebba (— Tätberht?) bei
den Angelsachsen, Wnmbn bei den Westgothen in Spanien, Belbo
(— Bilibert?) bei den Westfranken.
Besonders zahlreich werden die contrahirten Namen dieser Art
vom achten Jahrhundert an, und sie begegnen uns in dieser
und der folgenden Zeit bei den spanischen Gothen, bei den Ost- und
Westfranken, Alamannen, Bayern, Langobarden, Sachsen und Friesen,
Angelsachsen und Normannen.
Aus dem achten Jahrhundert stammen Grinpus, Zemfo, Hilbo
Wolbo, Wobo, Gubo, Bribo, Abbio, Luppo, Rnbbo, Zuppo, Affo,
Offo, Niffo, Siffo, Becco, Hroggo,