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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 53. Band, (Jahrgang 1866)

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Stark

16,  Mon.  boica  28.  116;  Innebertus,  a.  S88.  Fumagalli  n.  126.  Impo
behauptet  sich  in  der  Reihe  dieser  Coiitraetioiien  auch  dann,  wenn
dieser  Name  statt  Ampo,  Innebertus  statt  Annebertus  stellen  sollten.
Hampo,  sa;c.  9.  Wigd.  Trad.  Corb.  263.  Vgl.  Jlanibertus
(Friese)  ssec.  10.  Eberh.  c.  7  n.  114.
Hamfo,  saec.  10.  Eberh.  c.  5  n.  174  =  Ramafricl?  Hampo  und
Hamfo  können  liier  kaum  aus  Ambert  =  Amalbert  oder  Anbert  und
aus  Amfrid  =  Amalfrid  oder  Anifrid  erklärt  werden.  (Vgl.  Arnabertus,
  a.  831.  Cartul.  de  Cormery  n.  19;  Anbertus,  a.  836.  Beyer
1.  n.  64;  Amfridus  (Brix,  ep.)  a.  838.  Odoriei  4  p.  28;  Anifrid,
c.  a.  970.  Günther  n.  22).
Zetnfo,  s;cc.  8.  Verhr.  v.  St.  P.  100,  28  =  Zemifrid?  Vgl.
Zemidrud  f.  ssec.  10.  1.  c.  107,  9.
Auch  Wamba  (Westgothenkönig),  a.  672.  Isid.  Ghron.  reg.
Visigoth.  Opera  tom.  7.  App.  4.  p.  187,  31  <)  verdient  hier  berücksichtigt ­
  zu  werden.
Es  scheint  zwar  noch  immer  die  einmal  ausgesprochene  Ansicht
zu  gelten,  dass  dieser  Name  durch  das  gothische  Wort  vamba  (Leib,
Bauch)  zu  erklären  sei;  allein  die  in  ihr  liegenden  Widersprüche
sind  so  auffällig,  dass  ich  ihr  nimmermehr  zustimmen  kann.  Vor
allem  erheben  sich  jener  Auffassung  gegenüber,  der  zufolge  Wamba
doch  nur  Beiname  sein  kann,  die  Fragen:  Wie  kommt  es  denn,  dass
die  Zeitgenossen  jenes  Königs  seinen  wirklichen  Namen  —  und  ein
solcher  wird  ihm  doch  eigen  gewesen  sein  —  nicht  aufgezeichnet,
sondern  unberücksichtigt  gelassen  und  der  Vergessenheit  übergeben
haben?  Wie  kommt  es  denn,  dass  selbst  der  König  den  angeblichen
Beinamen,  der  doch  ein  Spottname  war,  auf  seine  Münzen  prägen ­
  liess?
Eine  befriedigende  Antwort  liegt  nur  in  der  Annahme,  dass
Wamba  eben  nicht  Beiname  jenes  Gothenkönigs  war 2 ).  Als  wirk-1

 )  Bamba  (rex)  in  Mon.  Sil.  clirou.  o.  Esp.  sagr.  17,  272.
2 )  Das  Chron.  Sebast.  (Esp.  sagr.  13,  478)  berichtet,  dass  Wamba,  von  Allen  zum
Herrscher  erwählt,  Anfangs  die  Annahme  der  Krone  ablehnte,  sich  dem  Drängen
des  Heeres  aber  unfreiwillig  fügte  und  zur  Krönung  nach  Toledo  begab.  Hier
geschah  es  nun,  dass  bei  der  Salbung  zum  Könige  in  Gegenwart  aller  Anwesenden
eine  Biene  von  seinem  Haupte  zum  Himmel  aufflog.  Und,  fügt  der  Chronist  hinzu,
dies  that  der  Herr  zur  Andeutung  künftiger  Siege,  die  später  auch  wirklich  erfolgt
            
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