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M a a s s e n
viel Pseudoisidorisches vorkommt. Nach den Ballerini De antiquis
coli. can. T. III. c. II. n. 5 und S. Leonis M. Opp. T. I. I. c. wäre
auch die Hadriana in dieser Handschrift enthalten, von der Theiner
in seiner Beschreihung nichts erwähnt, f. 136 steht die bekannte
schon von Baronius ad a. 527 n. VII. angeführte Notiz, welche die
einzige Grundlage für die Annahme bildet, dass das Vaterland des
Cresconius Afrika gewesen sei: Concordia canonum n Cresconio
Africano episcopo digesta sub capitidis trecentis. Iste nimirum
Cresconius bella et victorias, quas Johannes patricius apud
Africam de Saracenis gessit, hexametris versibus descripsit sub
libris . . .
* Cod. C 6 s. XIII. nach Rösteil.
Wasserschieben Die Bussordnungen der abendländischen Kirche. S. IX., S. 85
fg., S. 547 fg.
Der Codex führt den Titel: Breviarium antiquum divinorum
officiorum quo utebantur monaclii S. Eutichii ord. S. Bened. et
alia opuscula. Unter den letztem befindet sich f. 183 das bei
Wasserschieben a. a. 0. S. 547 fg. gedruckte Fragment eines
Pönitentialbuches.
* Cod. C 20.
Hinschius tlieilt in der Zeitschrift für Bechtsgeschichte Bd. 2
S. 462 einen Auszug aus dem alphabetisch geordneten Katalog der
Valicellana mit. Danach enthält dieser Codex die Concordia canonum
des Cresconius.
* Cod. C 24.
Nach demselben Katalog soll diese Handschrift enthalten
f. 305 Fulgentii Ferrandi collectio canonum in X libros distributa.
Fulgentius Ferrandus hat niemals eine Sammlung in 10 Büchern
geschrieben. Ich vermuthe, dass der Codex die Excerpta canonum,
das auch in der Madrider Ausgabe der spanischen Sammlung gedruckte
Breviarium der systematischen Hispana in 10 Büchern, enthält,
welches ich auch anderswo dem Fulgentius Ferrandus zugeschrieben
gefunden habe, so in der Bibi. Latina manuscripta des
Antonio Agostino, Opera T. VII. unter N. 258.