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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 53. Band, (Jahrgang 1866)

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M  a  a  s  $  e  n

*  Cod.  554  (508).  Interim*  deest.  Lit.  N.  in  duodecimo,  f.  1  —122  s.  X.
nach  Blume>).
Blume  I.  c.  p.  223.
Ist  zu  Anfang  defect.  Beginnt  mit  Lil>.  1.  c.  20  der  Dacheriana,
die  f.  101  schliesst.
f.  102  Incipit  ordo  ad  poenitentiam  dundam.  In  primis  intei  -
roga  etc.  f.  103  ln  nomine  Domini  etc.  Incipit  prologus  canonix
poenitentiae  libri  primi.  Quotiescunque  Cristiani  etc.  Das  Ende  des
zweiten  Buches  fehlt  wegen  Defectes  der  Handschrift.  Sowohl  das
Poenit.  Sangermanense,  wie  das  Poenit.  Pseudo-Romanum  (Lib.  VI.
der  Sammlung  Halitgar’s)  und  das  Poenit.  Merseburgense  a,
(Wasserschieben  Bussordnungen  SS.  348,  360,  388)  haben  einen
Prolog  mit  gleichem  Anfang.
*  Handschriften  mit  Actenstücken  der  Concilien  von  Ephesus  und
Chaleedon.
Nach  einem  Manuscript  von  Monte  Cassino  hat  Chr.  Lupus  Ad
Ephesinum  concilium  variorum  patrum  epistolae  ex  ms.  bibl.  Cassin.
codice  desumptae.  Lovan.  1682.  4.  die  Sammlung  auf  das  ephesinische
Coneil  bezüglicher  Actenstücke  edirt,  die  von  Baluzius  Nova  collectio
conciliorum.  Paris.  1683.  fol.  col.  665  sq.  und  nach  ihm  in  den
spätem  Conciliensammlungen  Synodicon  adversus  tragoediam  Irenaei ­
  betitelt  wird.  Baluze  spricht  in  der  Vorrede  1.  c.  col.  663  nicht
von  einer,  sondern  von  zwei  sehr  alten  Handschriften  mit  Actenstücken
der  Concilien  von  Ephesus  und  Chaleedon,  die  bei  Nachforschungen
im  Aufträge  Casanata’s  in  M.  Cassino  gefunden  seien.  Er  habe  nichts
unversucht  gelassen,  um  eine  genaue  Beschreibung  des  Inhalts  dieser
Handschriften  sich  zu  verschaffen,  sie  aber  nicht  erhalten  können.
Später  hat  nun  Mansi  von  dem  Cardinal  Tamburini  eine  Beschreibung
der  von  Lupus  benutzten  Handschrift  erhalten,  über  die  er  T.  I.
p.  XVI.,  T.  V.  col.  465,  col.  731  berichtet.  Nach  den  Angaben  Mansi’s
enthält  der  Codex  mit  Abweichungen  im  einzelnen  —  sie  sind  T.  V.
col.  465  sq.  verzeichnet  —  dieselbe  Sammlung  ephesinischer  Actenstücke, ­
  die  zuerst  Le  Conte,  später  Baluze  1.  c.  col.  387  sq.  edirt  hat.

*)  Wahrscheinlich  dieselbe  Handschrift,  die  hei  Montfaucon  mit  510  bezeichnet  wird.
            
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