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der Codex im Jalire i6U(i von ßobbio in die Amhrosiana gekommen.
Am Schluss steht eine metrische Dedication:
Obtulit, ut maneat sacrum per temporn munus,
Supplex ac humilis abba Agilulfus etc.
Agilulfus war Abt von ßobbio zu Ende des neunten Jahrhunderts.
Die Handschrift enthält nach einem metrischen Calendarium
eine vermehrte Dionysiana in einer bisher nicht bekannten Gestalt. Ich
werde den Cod. Vercell. CXI. mit derselben Sammlung unten genauer
beschreiben, und dabei die Eigenthiimlichkeiten der vorliegenden
Handschrift erwähnen.
V. Modena.
Die Bibliothek des Domoapitels.
* Ord. I. Cod. 12 in octavo s. VII. exeunt. vel s. VIII. ineunt. nach
Hinschius.
Hinschius in der Zeitschrift für Reehtsgeschichte B. 2 (Jahrg. 1843J S. 4G3.
Enthält die von F. A. Zaccaria in den Dissertazioni varie italiane
alla storia ecclesiastica appartenenti T. II. Roma 1780. dissert. 4
herausgegebene und in A. Gallandius Sylloge. Magont. 1790. 4. T. II.
p. 682 wieder abgedruckte Sammlung. Die Handschrift ist zu Anfang
del'ect,- es fehlen die zwei ersten Blätter. Sie beginnt in ihrer
gegenwärtigen Gestalt mit dem Schluss der Vorrede des Dionysius zu
dem ersten Tlieile seiner Sammlung von den Worten sunt aedita etc.
Darauf folgen die Cauonen der Apostel u. s. w., wie bei Zaccaria
a. a. 0. Die Handschrift endigt mitten in der Antwort Gregor's des
Grossen auf die Iuterrogatio X. des Augustinus.
VI. Monte Cassino.
* Cod. 472 >).
Montfaucon Bibliotheca bibliotheearum T. I. p. 229.
Enthält nach einer der folgenden Periode angehürendeu systematischen
Canonensammlung den ersten Theil der Dionysio-Hadriana
mit einem Anhang.
9 Unter dieser Nummer kommt die Handschrift bei Montfaucon vor. Oie jetzige
Signatur ist mir unbekannt.