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Reifferscheid
Die an die Schrift des Isidor, welche sich durch ihre gute Überlieferung
auszeichnet, sich anschliessende Homiliensammlung nimmt
ein besonderes Interesse für sich insofern in Anspruch, als sie Homilien
enthält, die Mai zuerst nach vaticanisclien Handschriften, zum
Theil bedeutend jüngeren, herausgegeben hat.
Meljtonis clavis.
XI 135. membr. 8. foliorum 111 saec. X 1 ).
f. 1 Caput 2) dni ipsa diuinitas eo qd | principium & creator
sit omnium j rerum in danihelo 3 ) . capilli dni candidi | eo quod antiquis
sit dierum ubi & supra 4 ) | Oculi dni —
f. 111 (de nominibus aehraicis) Malachim regti. dahre iamin 5 )
id est parali | pominon . Tere asra °) hoc est. xn . j)phetarü . über ||
Wie die Übersetzungen des Pseudoclemens, Origenes, Basilius,
Chrysostomus u. s. w. im Oecident die volle Geltung von Originalen
hatten und den grössten Einfluss übten, so namentlich auch die vorliegende
clavis des Melito. Da ohne diese alten Übersetzungen jedes
Bild der patristischen Literatur des Abendlandes unvollständig sein
würde, so habe ich kein Bedenken getragen, die Handschriften derselben
in die hihliotheca aufzunehmen.
') Auf dem Vorsetzblatl ist die Herkunft der Handschrift angegeben: Coilegii
Claromontani Soe. Jesu. Darnach ist diese Handschrift der von Kard. Pitra
so lange und verueblieh gesuchte Claromontanus des Melito. Vgl. Spicil.
Solesm. II p. XIII. Ehe dieselbe in die Barberina kam, war sie wie das
eingedruckte Wappen zeigt, im Besitze der Colonnas. Weil sie zu den
späteren Erwerbungen gehört, bat sie keine alte Nummer. Ferner enthält
das Vorsetzblatt von einer Hand des zwölften Jahrhunderts die Notiz:
Miletus asianus eps hunc librü edidit — quem | & congrue nomine
clauim appellant — a ) Spicil. Solesm. II 4. — s ) diuinitas quia est
principium omnium rerum — 4 ) candidi dierum eius aeternitas; quod
antiquus sit dierum — 5 ) debreyamin — astra.