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Scherer
die zwei folgenden Bücliertitel gehören noch unter Ascelin, also müssen
sie übersprungen und die Bemerkung mit den an jene sich anschliessenden
Büchern, die Abt Walther erwarb, in Verbindung gesetzt
werden.
Wir sind aber nun zu dem Schlüsse berechtigt, dass diese Bemerkungen,
wahrscheinlich auf dem oberen Bande der einzelnen
Seiten des Bücherkataloges eingetragen, alle ihre Weisheit aus den
Randnoten über die Regierungszeit der Äbte schöpfen, und diese
Weisheit nicht einmal mit Verstand verwerten. Der Flüchtigkeit
des Verfahrens, nicht besserer Kenntniss muss auch wohl das Jahr
1057 statt 1058 zugerechnet werden.
Somit zerfällt die genauere Datierung der Leydener Handschrift
in nichts. Und nur so viel können wir festkalten, dass sie in der
zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts geschrieben und mit anderen
Producten der südlicheren Litteratur, den Werken des Ratlier von
Verona („Item Racherius“ gibt der Katalog), dem Waltkarius, in die
Bibliothek von S. Egmond gekommen ist.
Aber was bedürfen wir der Leydener Handschrift: gibt uns die
Breslauer nicht Anhalt genug? sie „kann etwa in den Jahren 1040
bis 1047 geschrieben sein“, bemerkt Hoffmann 1 ).
Williram wird in der Überschrift der Breslauer Handschrift
Babinbergensis scholasticus, Fuldensis monaehus genannt, nicht
abbas Eberespergensis. Es liegt nahe aus dem Nicht ein Nocbnieht
zu folgern, und an die Stelle des Etwa würde in Hoffmanns Bestimmung
ein Nur getreten sein, wüssten wir irgend genauer, um
welche Zeit Williram Schulvorsteher in Bamberg wurde. Sehen wir
zu, oh die naheliegende Folgerung auch eine unbedingt berechtigte
ist. Erwägt man die allgemeine Billieliung, die sie gefunden hat, und
die weiteren Folgerungen, die daraus mit Zuversicht gezogen worden,
so sollte man es fast meinen.
Und wenu Wackernagel Litteralurgesehichte §.31 n. 1 dies dahin formuliert: »Die
Handschriften des Werkes gehen bis 1040 zurück“, so schliesst Gervinus 1, 104
ganz folgerecht: dass Williram schon vor 1040 geschrieben haben müsse. — In
seiner Subscriptionseinladung vom 2. August 1824 hatte sich Hoffmann noch
bestimmter ausgedrückt: „Die Breslauer Hs. gehört dem Zeiträume 1040—1047
an. wo Williram sich noch als Mönch in Fulda aufhielt c : er scheint anzunehmen,
dass W illiram zuerst Scholasticus in Bamberg gewesen und erst 1040 Mönch
zu Fulda geworden sei.