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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 53. Band, (Jahrgang 1866)

Euiipuleische  Studien.  177
Würde  man  zu  der  sub  a  erwähnten  Hypothese  seine  Zuflucht  nehmen,
so  würde  man  aus  den  bereits  erwähnten  Gründen  fehlgehen.
cJ  Interpungieren  wir  aber  ö'Aj3ou  ßcxpog,  ot  tpipavrcu  und  lesen
wir  dnlr l arav 1  so  sind  auch  hier  gegen  *Etv<f.  a  dieselben  Gründe
geltend  zu  machen.
An  dem  Asyndeton,  das  zwischen  y.oivai  ootica  und  den  vorausgebenden ­
  Versen  stattfindet,  wird  man  keinen  Anstoss  nehmen,  wenn
man  bedenkt,  dass  es  sich  sowol  im  Dialoge  als  auch  in  Chorliedern,
besonders  bei  Sentenzen  und  Epiphonemen,  wie  hier,  häufig  findet.
Bezüglich  des  Gedankens  vgl.  Bakch.  899  ff.  pjpicu  p.vpioiaiv  Ir’  da'
(vielleicht  svekj’,  da  I«  unpassend  erscheint)  UniSsg-  cd  p.iv  reXeurcDaiv
  iv  ölßu)  ßporclg,  cd  ö’  äneßydav.  Darnach  können  wir  yvwpa  o
ctg  ij.iv  äy.vpcg  cAßov  auch  paraplirasieren  zoXg  pJv  yvebu.r t  zsfavzcj.
sv  ckßcp.
V.  417  ff.
aupi^övrcijv  y.cxzcx  npiip.vav
siivatwv  rrridcxAtwv
edipeuaiv  Norl«{j
v?  nvdip.cx.ai.  Zeyupou
Hartung:  „Von  dem  Worte  dvcaog  (sic!)  hat  niemand  eine
passende  Deutung  vorzubringen  vermocht.  Seidler’s  quia  navem
rectam  tenent  ist  aus  der  Luft  gegriffen,  Hermann’s  stridentihus
  quietis  gubernaculis  ist  eine  contradictio  in  adjecto:  denn
wenn  das  Ruder  ruhig  liegt,  so  kann  es  eben  darum  nicht  knarren.
Es  ist  gerade  von  einem  bei  scharfem  Winde  recht  viel  bewegten,  und
darum  in  seinen  Angeln  knarrenden  (!)  Steuerruder  die  Rede:  denn
je  rascher  der  Wind  treibt,  desto  eifriger  muss  der  Steuermann
beschäftigt;  sein,  die  Bahn  zu  halten,  um  das  Schiff  von  drohenden
Untiefen  der  Küsten,  denen  entlang  die  Fahrt  ging,  fern  zu  halten“.
Allerdings  ist  Seidler’s  Deutung  „aus  der  Luft  gegriffen“;  denn  von
der  als  Grundlage  angenommenen  Bedeutung  „das  Schiff  im  Laufe
beruhigende  Steuerruder“  kann  man  nicht  zu  der  Bedeutung  „leitende,
lenkende“  gelangen,  sondern  daraus  würde  nur  die  widersinnige
Bedeutung  „nr,oöikicx  vexvv  dvatovzcx  d.  i.  Steuerruder,  welche  das
Schiff  im  Laufe  zum  Stillstand  bringen“  sich  ergeben  können.  Ein
Sitzh.  d.  phil.-hist.  CI.  LIII.  lic],  f.  Hft.  12
            
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