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K v i c a I a
Genetiv anerkannter Massen ein partitiver ist und da npö 6S0O zuweilen
(nämlich in übertragenem Sinne; vgl. Arist. Pol. 8, 3 vüv ös
roooCirov r,p.iv sfvat ixpö ioov yiyovsv, öti xai Tzapä räiv äpyaiwv
syopuv Teva fcapruptav sx rcöv x«raßsßXyjp.svcüv jratorj|n.aTcov = nunc
tantum proeessimus od. profecimus) mit Kpovpyov sehr gut iibereinstimmt,
so wird man nicht anstehen, auch in Kpoüpyov den partitiven
Genetiv zu erblicken und als ursprüngliche Bedeutung die „des Vorwärtskommens
in einem Werke“ hinzustellen. Dieser Begriff (proficere)
ist ja auch thatsärhlich an den meisten Stellen noch deutlich
zu erkennen. Mit Rücksicht darauf können wir uns die eigentliche
Bedeutung von Kpoüpyov an unserer Stelle durch folgende Paraphrase
verdeutlichen: jreoövra, coots r,p.äg rö) aii-röv xiaiXv xpcvpyov noifiacu
oder im Deutschen durch die Wendung „er sank zu Boden uns
forderlich“. Die Ausdrücke „fördern, förderlich“ sind überhaupt mit
Rücksicht auf die eigentliche Bedeutung derselben sehr angemessen
für die Übersetzung der verschiedenen Wendungen, in denen r.poxipyou
sich gebraucht findet.
V. 334 f.
efev. aü fxsv xdpn£e ravg £svovg fxoXtöv •
:i d’ £v^ced’ rip.üg ofa fpovTioiip-sSa.
Im Anschlüsse an Badham's Conjectur (ppovrLaüp.iv ofa yp-'n setzt
Köchly tppovTioOpis» ofa dst in den Text. Die Überlieferung erklärt er
„ebenso wegen des ungebräuchlichen Mediums als wegen der unerhörten
Construction (= 'ppovTioOu.eS' ola. sorat)“ für „unmöglich“.
Es ist aber bekannt, welches Schwanken zwischen den activen und
medialen Formen stattfindet. Erstlich gibt es ja eine bedeutende
Anzahl von Verben, die, während sie in anderen Temporibus in der
activen Form gebraucht werden, ein mediales Futurum haben. Ferner
gibt es ja auch Verba, die, während sie sonst Activa sind, im Futurum
beide Formen neben einander aufweisen, von denen bald die
eine bald die andere die gebräuchlichere ist. Aber, sagt man, die Form
ypovrtoögat findet sich nur an dieser einzigen Stelle, während sonst
immer ppovriQ gebraucht wird. Nun ja, dies Argument wäre beachtenswerth,
wenn die Worte „sonst immer“ eine erkleckliche Anzahl
von Beispielen repräsentieren würden. Wenn man aber bedenkt, dass