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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 53. Band, (Jahrgang 1866)

Enripideische  Studien.

153

Xov.  Suppl.  167  £v  p.iv  aiayiivaig  gyoj  nirvtiv  npbg  oiidag  ybvv  adv
äpmax^v  -y_£  p  (•,  dagegen  Or.  1407  rrspi  di  yovv  y^ipag  uEaiovg
ißaXov  eß’cdov  'Elevag  äppu  oder  Phoen.  1024  au  p.r,v  eXigag  y’
dp.fi  abv  yeipag  yävv  xav.bg  pavovpai.  Suppl.  274  ßäSi  xai  ävziaaov
  yoväzoiv'-im  yzipa  ßakovaa.  Heraklid.  90  f.  äXXä  zov  noz'  iv
ysipi  ad  xop.i£eig  xbpovg  veozpepeTg;  Suppl.  44  npdg  yövv  ninzovaa
zb  abv  und  280  ä.p.pirdzvovaa  zb  adv  ybv  u  xai  yipa  dsiXai’a  opp.
285  f.  ä  nepi  aoXai  yoivvaaiv  ende  tuzvoj.  Alk.  209  ysipog  (näml.
des  Admetos)  äSXiov  ßdpog  opp.  206  xXat'ei  y'  äxomv  iv  yzpoXv
fü.r,v  zyoov.  Aisch.  Again.  1526  ne.pi  yzipa  ßaXovaa,  wo  die  Coujectur
  yy.pt  ebenso  unnütz  ist.  Aus  der  grossen  Anzald  der  Beispiele
für  andere  Wörter,  die  mir  zu  Gebote  stehen,  greife  ich  heraus  Aisch.
Prom.  401  rtapziäv  vozioig  zzsy^a  nayaXg  Soph.  Aut.  528ff.  vspiXv
o’  bfpvwv  VKEpaipazbsv  piSog  aiayyvzi,  ziyyova'  evütto.  napziäv
opp.  Xen.  Kyr.  6,  4,  3  iXsißizo  oi  avzy  zä  däxpva  xazä  züv  n  apziäiv.
  Eur.  Med.  1135  npoßvpov  dy 1  oipSaXp.äv  dg  ’läaova,
aber  im  nächstfolgenden  Verse  eksizu  pMvzoi  Jzpow/.a.Xv'pocz'  öp.p.aza.
s

V.  267  f.
äXXog  di  zig  päzaiog,  ävop.ia  3-paavg,
iyiXa.azv  eiiyalg.
Man  hat  an  ävop.ia  Anstoss  genommen;  Nauck  vermuthet  äXoyiq,
  Köcldy  bp.iXiq..  Aber  was  will  man  denn  eigentlich  mit  der  Änderung ­
  von  ävop.ia  erreichen,  da  sich  doch  päzaiog  nicht  beseitigen
lässt,  welches  Wort  offenbar  mit  dem  Ausdrucke  ävop.iq  Spaai/g  synonym ­
  ist?  Mäzaiog  ist  hier  nicht  ein  leichtsinniger,  sondern  ein  dem
Szoazßrjg  (260)  entgegengesetzter  Mensch;  es  ist  ein  unfrommer
Mensch,  der  sich  an  die  hergebrachte  Ordnung,  welche  zvaeßeia  gebietet, ­
  nicht  hält.  ’Avopia  ist  die  Nichtachtung  von  Gesetzen  oder
Gebräuchen  oder  auch  Anschauungen,  die  eine  herkömmliche,
allgemeine  Geltung  haben.  Es  wird  jener  Mensch  hier  als  ein  solcher
bezeichnet,  der  im  Gegensätze  zu  der  gläubig  frommen  Sinnesart
anderer  nicht  so  leicht  an  die  Erscheinung  von  Göttern  glaubte
und  zufolge  dieser  Ungläubigkeit  Spaabg  war.  Dass  dieser  Mensch
mit  den  Worten  päzaiog,  ävopiq  3-paaOg  von  dem  erzählenden  Hirten ­
  getadelt  wird,  ist  klar.  Wie  ist  nun  damit  zu  vereinigen,  dass  er
            
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