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K v i c a I a
’Xoißa.g und £ou£äv rs Trovrip-a [xibaaäv jedes einen ganzen Vers bildet.
Vergeblich bat Hermann gegen W. Dindorf, der zuerst diese
Versabtheilung vorschlug, geltend machen wollen, dass der Anapäst
Säxpvov als erster Fuss „gravior auribusque acceptior“ sei, und dass
die Dehnung der Endsylbe von dp.a$ivra in der Mitte des Verses
kaum zulässig sei. Die natürliche Versabtheilung kann man freilich
durch verschiedene Mittel erzielen; Dindorf schlug aipova' für aJ.jj.daaouff’
vor, Matthiä die Tilgung von j3ojp.o0g. Das letztere Mittel ist
das bei weitem wahrscheinlichere, da durch ßojjj.oOg die ohnehin
kühne Construction zu einer verworrenen und vollständig unannehmbaren
wird. Die von Seidler versuchte Rechtfertigung ist unstatthaft:
„Composita est locutio ex ca/j.ä'jostv Zivoug (ut Orest. 1283 ayayia.
yotvtffffstv) et odpaaGziv ßü)p.oüg (ut Androm. 259 aipdrou ßujp.öv').
Pro simplici cdp.doasiv £svovg poetice dicit aip.doauv fstvcov drav*.
Aber es wäre ja auch schon die einfache Verschmelzung aip.<xaaeiv
Eeivovg ßa>p.ovg unmöglich; denn eine solche Verschmelzung zweier
Accusative des äusseren Objects ist nur dann zulässig, wenn das
Verbum in jeder der zwei vorausgesetzten einfachen Constructionen
dieselbe oder doch im wesentlichen dieselbe Bedeutung hat. Aber
aipdocEiv gsiyovc wäre „machen, dass die Fremdlinge ihr Blut vergiessen,
die Fremdlinge verwunden“ (wie aipdaacvTsg lxip.iv Iph.
A. 1082 u. s.), dagegen xip.daaivj ßüjp.ovg „den Altar mit Blut bespritzen“;
und die Verschmelzung dieser zwei Constructionen übersteigt
demnach das Mass des zulässigen. Übrigens ist es ja nicht einmal
wahr, das aip.daaziv gsBeov ä.rav nur eine poetische Variation
für xijj.daaEVj Igävovg ist; sondern a.ip.daaEiv dzav könnte jener, der
von den Epitheten aip.appa.vTO'j övatpöppiyycr. abstrahirt (bei welcher
Abstraction aber die Construction nicht genügend erklärt werden
kann), nur erklären „psrä roö aip-daastv dran nouXv oder crijxocT-Qpdv
«rav rcotsiv“ nach Analogie von rip-vEtv riAog d. i. r<h rip-vsiv (rt)
zilog 7roi£tv oder anovodg rip.vzLv d. i. p.Erd zaO zip-'JEiv (za atpdyca)
anovodg izoisw. — Übrigens war Seidler’s Auffassung dieser Stelle
offenbar eine schwankende; denn die Annahme, die Überlieferung sei
durch Verschmelzung aus aip-daasiv Zeivoug (wofür poetisch aip.dac7£iv
£stvcov dzav gesagt sein soll) und alpdaaEiv ßu>p.o0g enstanden,
und die Auflösung aijj.aaaovaa ßwjj.ovg, ämp iazi duatpoppty^ l-dvojv
dza sind zwei ganz verschiedene Erklärungen. Seidler führt für diese
Erklärung als Analogie an Or. 959 ziStlaa Xtoxöv övuya. 6id naprjoojy,