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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 53. Band, (Jahrgang 1866)

Euripideische  Studien.

133

Es  fragt  sich  nur  noch,  wo  vor  dem  mit  a/j.ö.iag  d’  beginnenden ­
  Satze  diese  Lücke  anzunehmen  ist.  Kirchhoff  nimmt  nach  V.  184
den  Ausfall  einiger  Yerse  an.  Ich  halte  es  für  wahrscheinlich,  dass
diese  Lücke  erst  nach  nxavoXg  anzunehmen  ist.  Es  ist  ja  sehr  wohl
denkbar,  dass  die  temporale  Protasis  (seit  der  Zeit,  als  Pelops  auf
dem  kreisenden  flugschnellen  Gespann  herumfahrend  den  Myrtilos  ins
Meer  stürzte)  mit  den  Worten  öivsvGVGcag  itzxgigiv  xzavoXg  begann
und  erst  nach  xzavoig  die  temporale  Conjunction  ov  oder  in:d  folgte,
gerade  so  wie  an  der  aus  Orestes  angeführten  Stelle  der  Conjunction
Sxs  die  Worte  jzgzccvöv  piv  dt'wypa  kgFKgxv  riSpiKnoßdixovi  ffroXw
ILAoiji  vorausgehen.  Dass  die  Lücke  erst  nach  nzavoXg  anzunehmen
ist,  dafür  spricht  auch  der  Umstand,  dass,  wie  oben  bemerkt  ward,
auch  die  Geburt  des  goldenen  Lammes  erwähnt  worden  sein  muss.
Da  nun  die  Worte  otv.  'inn.  nx.  zu  der  Schilderung  von  Pelops'  Fahrt
und  Myrtilos’  Tode  gehören,  so  muss  die  Geburt  des  goldenen  Lammes, ­
  die  später  stattfand,  auch  erst  nach  nzmoXg  erwähnt  worden
sein.  Da  nun  hier  ohnedies  eine  Lücke  anzunehmen  ist,  so  ist  es  natürlicher ­
  eine  bedeutendere  Lücke  an  dieser  einen  Stelle  anzunehmen,
als  zu  vermuthen,  dass  sowohl  vor  oivevovxcag  als  auch  nach  nzavoXg
etwas  ausgefallen  ist,  dort  die  Ergänzung  der  Schilderung  von  Pelops’
That,  hier  die  Erzählung  von  der  Geburt  des  goldenen  Lammes.
Nach  ispbv  ist  das  Verbum  finitum  ausgefallen;  welches,  lässt
sich  nicht  mit  Sicherheit  angeben.  Hermann  vermuthet  fxszißahv
nach  Or.  999;  man  kann  auch  pszißaa'  (nach  Eur.  725)  und  anderes ­
  vermuthen.
Den  Sinn,  den  meiner  Ansicht  nach  die  ganze  Stelle  hatte,  will
ich  durch  folgende  Ergänzung  veranschaulichen,  bei  der  ich  mich  der
Worte  aus  Euripides’  Orestes  bediene:  p.QyJi>Gg  o’  kx  p-öyJxGjv  aatjst,
divz-jovaai;  innoiGiv  nzavoXg  i£  ou  IliAo^  npög  FzpcaGzicug  novziow
Gdloiv  fiÖGiv  dpp.a.zi\jGa.g  M'jpxO.ov  tpoilbv  ioexsv  ig  oiop.a  novzav  •  SSzv
3o[j.olgi  zaZg  ip.GXg  vjlS’’  äpä  nolvafovog,  I6ysvp.a  jroipvtoiai  Matädo?
zöxgu,  zd  ypuGoixotX/XJV  dpvog  onoz'  kyivzxo  xipag  oknov  ’Axpiog  innoßöxcx.
  -  a/JMgag  o’  edpag  ispbv  p.szsßa.a''  opp’  aöyäg  ähog.
            
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