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K v i c a 1 «
Die Zukunft auticipiereml (denn ihres Vaters Tod war ihr noch unbekannt)
klagt sie, dass mit ihres Bruders, des Thronerben, Tode die
Königsherrschaft züo süöAßojv ’Apyn ßaaiAscov d. i. der Fürsten aus
ihrem Hause, hin ist. Dieselbe Anticipation hat sie schon V. 132 oox
stu’ oixoi xazpcboi gebraucht. In diesem Sinne schreibe ich mit Hartung
cp^tvst sx TcSv süöA|3cov "Apysc ßccadiojv «p^a. Die Entstehung
der Corruptel erkläre ich mir so, dass zunächst der Diphthong in den
Handschriften elidiert wurde und y-Sfv’ dann in nV übergieng. Beispiele
für eine solche falsche Elision finden sich in den euripideisehen
Handschriften in Menge, auch in dieser lyrischen Partie zwei, nämlich
V. 163 xslz' vor «AA’ und 171 xipäg. Mit der Construction dp^a
y-Sfvst ix ßccaäicov vgl. z. B. Soph. 0. B. 832 ix ßpozöjv ßccir/v cccpccorog.
Plat. Phil. 24 D ccözcc sppsi zccOzcc ix zf,g ccvzöjv yojpccg, sv f,
svrjv und besonders Xen. Symp. 1, IS 6 yi'Aojg ix zojv dvSpdjKoJv
OCKok CoAsV.
Bei der Beurtheilung von V. 184 ff. muss man natürlich von Gr.
981 ff. und El. 698 ff. ausgehen; namentlich die erste Stelle ist sehr
wichtig. An derselben werden die Gräuel des Tantalidenhauses von
Myrtilos' Tode hergeleitet:
Sg (n. TdvraXo?) ezsxsv i'zsxs ysvizopcxg spiSso oöpojv,
oi xarstöov ciczccg,
noztxvöy piv oiojyp.cc ttcoXwv
zsSpinnoßäpovt azikoj niXap ozs
nsldyeai diEoicppsuGi, Mvpzilov tpövov
otx.öjv ig ocop.cc noozoo
’klVXOXÜp.OG'.V
npdg npouozicug
novziojv aälojv
riöaiv äppcczsvaag.
Diese hinterlistige Ermordung war der Fluch, der fortan auf dem
Hause des Mörders lasten sollte. Bevor aber noch die Gräuel innerhalb
des Hauses zum Ausbruch kamen, wurde im Stalle des Atreus
das goldene Lamm geboren, das V. 996 zipccg o’Xoöv genannt wird,
welches die nächste und unmittelbare Veranlassung zu den folgenden
Gräueln bot,
o$ev epig zö ts nztpojzdv
aXio’j pszißxksv «pp.« xrA.