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Pylades unterbrochen wurde. Auch spricht für die Ansicht, dass Orestes
hier wirklich eine Aufforderung zur Flucht aussprach, die ganze
Fassung der Erwiderung des Pylades, der offenbar einen von Orestes
im Ernste ausgesprochenen Vorschlag bekämpft. Endlich spricht dafür
laut und deutlich die Äusserung des Orestes V. 118 d A/T sv ydp
sinag *), sowie die Sentenz, die Orestes am Schlüsse gebraucht pöy-Sog
ydp ovdslg rocg vsoig axf/tpiv tp'ipei.
V. 104 f.
tpsvysiv p.sv ovx dvsxröv odö’ siil)$ap.sv
töv rov ,9-sov ts ypr t op.6v ov xaxiarsov.
Die Verwandlung des handschriftlichen oi (V. 105) in ts ist
Kirchhoff zu verdanken; mit Recht hat sie dieser Gelehrte, der in der
Aufnahme von Conjecturen in den Text eine so besonnene Zurückhaltung
überall beweist, sofort aufgenommen. Die Entgegnung Klotz’s
„lenis quaedam oppositionis ratio inter (psiiysiv p.sv ovx dvsxrov et röv
Ssov ypricpAv ov x.ax.iariov intercedit, et quae sequuntur verha vaov
d 1 dr.oXkc/.ypivTs xzs. opponuntur non solum priori versui, verum una
etiam alteri“ ist nicht geeignet, die Richtigkeit des handschriftlichen
di zu erweisen. Von einem Gegensätze zwischen V. 104 und 105
kann keine Rede sein, auch wenn wir uns diesen Gegensatz so „lenis“
als möglich denken wollten; aber zwischen tpsvysiv p.iv und vaov ö’
dKa/Xcrjßzvrs bestellt ein unverkennbarer Gegensatz. Es müsste folglich
ös im V. 105 als anreihende Partikel aufgefasst werden;
dem steht aber die Fassung des Verses 105 entgegen; denn eine solche
Anreiluing müsste, wenn ds beibehalten würde, ausgedrückt werden
mit ovds rov rov Ssov ypr^\j.öv x.omotsov.
Die Worte od xaxiorsov sind echt. Doch darf man nicht x.axitsiv
mit Seidler und Klotz (sine dubio enim malum oraculum esse iudicat
et fituperat is, qui id sequendum esse negat) von der Verachtung
verstehen, die sich darin zeigen würde, wenn Or. und Pyl. dem Orakel
misstrauend flöhen, sondern in xaxXCv.v liegt zunächst eine Riick-0
Vgl. über den Zusammenhang dieser Worte mit V. 116, 117 die Bemerkung
zu V. 116 f.