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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 52. Band, (Jahrgang 1866)

Nachrichten  von  einigen  alterthüinlichen  Gegenständen  Japans.

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Oki-tsu  suta-be,  oki-wn  f'aka-wo  oki-tsu  ki-to  iu  oki-ni  ouazi,
tsu-wa  tusuke-koto-ba-nari,  suta-be-wa  si-kabane-wo  motsi-fusete
wosamuru  fi-tsu-ki-ni  isukb-besi-to  nari.
Oki-tsu  suta-be  („die  verlassenen  Thiiren  der  abgelegenen
Tiefen“  in  dem  Satze:  Die  Eiben  kann  man  zu  einer  Vorrichtung
machen,  vermöge  welcher  die  grünen  Menschenpflanzen  an  den  verlassenen ­
  Thiiren  der  abgelegenen  Tiefen  liegen  können).  Oki  (sonst
in  dem  Sinne  von  „Bucht“  gebraucht)  ist  mit  oki  in  dem  Ausdrucke
oki-tsu  ki  (der  Baum  der  abgelegenen  Tiefen),  durch  welchen  das
Grab  bezeichnet  wird,  gleichbedeutend.  Tsu  ist  ein  Hilfswort.  Sutabe
  (die  verlassenen  Thiiren)  bezeichnet,  dass  man  den  Gegenstand
(den  Eibenbaum)  zu  einem  Sarge  verwenden  kann,  in  welchem  man
Leichname  niederlegen  und  begraben  kann.
Zu  dieser  Stelle  der  Auslegung  wird  in  einer  Anmerkung  Folgendes ­
  gesagt:

Onore-ga  sato  tsikaki  umi-beta-nite  ima-mo  fuue-wo  tsukuruni
  fto-fune-no  naka  idzuko-nite-mo  fito-tokoro  kanarazu  kusu-uo

ki-wo  tsukö-nari-to  ijeri.  Idzuku-ni-te-mo  sikaru-ka  koko-no  f'urukoto-no

  nokoreru-naru-besi.
An  meinem  Wohnorte  wird  gesagt,  dass  man  noch  beute,  wenn
man  an  dem  nahen  Meeresufer  Schiffe  baut,  in  der  Mitte  eines
Schilfes  irgendwo  an  einem  Orte  den  Kampherbaum  verwenden  muss,
ln  welchen  Gegenden  immer  man  so  verfahren  möge,  so  muss  dies
das  Überbleibsel  einer  alten  Sitte  sein.

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