Nachrichten von einigen alterthiimlichen Gegenständen Japans. 5 45
Tsuku-si-jori fazimete sika-sikn, awo-jama-ivo nasi-ki, sudeni
ki-no kami-wo umi-masi mata uwo-jama-wo kara-jama-ni nanu
nado iu koto-?no are-ba fajaku jori ki-to iu-mono-wa ari-si-wo
ima mata ame-jori kusa-gusa-no joki ko-dane-wo motsi-kudari-kimasi-te
amaneku u-e-fodokosi-tamö-nari. Kara-kuni-ni-wa a-ezusite-to
aru-nite-mo siru-besi.
„Indem er von Tsuku-si anfing“ (die Samen zu säen) u. s. f.
„schuf er grüne Berge“. Da bereits die Entstehung des Gottes der
Bäume, die Verwandlung der grünen Berge in dürre Berge und Ähnliches
erzählt wurde, hatte es schon längst Bäume gegeben. Jetzt
aber bringt er (der Gott I-takeru) bei seinem Herabsteigen von dem
Himmel noch allerhand vortreffliche Samen von Bäumen mit und
lässt sie allgemein wachsen und sich verbreiten. Auch daraus, dass
es heisst: „Er säte sie nicht in dem chinesischen Lande“ kann
man dies erkennen.
7
9
V f V -f ' 7 ' P
t %/ kf ' |- 1 -3
* 1 I i r t t *
^ f r y t 7 * v'
t * 1 ; * f % L
^ f * t * t p. f
I- t I' ) !) 'f * 1
rji
4 '
* *
r *
v 3
'f
*
>r
)
l
1
I-takeni-no kami-wo tatajete sika-sika, kaka ko-dane-wo u-ef'odokosi-tarnai-si
mi-isawo-wo mi-na-ni-mo oi-tamö-to iu-nari.
Ki-i-no kuni na-kusa-no kowori i-dake-so-no k tmi-no jasiro, kami
owo-to na-dzuke-ki. Tsuki-nami ai-name ni-i-name-to ari.
„Man erweiterte den Namen des Gottes I-takeru“ (indem man
ihn den Gott der Verdienste nannte) u. s. f. Das Verdienst, dass er
auf diese Weise die Samen der Bäume pflanzte und verbreitete,
übertrug man auch auf den Namen des Gottes. In dem Kreise Nakusa,
Reich Ki-i, befindet sich der Altar des Gottes I-dake-so, dem
die Namen „gross“ und „Gott“ beigelegt werden. Es heisst, dass
daselbst allmonatlich das gemeinschaftliche Kosten und das neue
Kosten (das Opfer des neuen Getreides) stattfindet.