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Pfeiffer
dessen Hand ein Blatt eingelegt ist, gar nichts hervor, was zur
nähern Bestimmung der Entstehungszeit der Handschrift dienen könnte.
Nach Brower (Fuld. Antiquit. Libr. IV. p. 109 ff.) fand die „Dedicatio
Basilicse in Monasterio Fuldensi“ im Jahre 819 statt, und demselben
Jahrhundert gehört ohne Zweifel auch die Handschrift an. Die Schrift
betreffend, so kommt in der ganzen Beichte keine einzige Abkürzung
vor. Wo dergleichen also bei Gassar gesetzt sind, fallen sie auf
dessen Rechnung.
Eine Vergleichung zeigt übrigens, dass sein Abdruck weit
genauer ist, als man für jene Zeit erwarten sollte. In der That sind
der Fehler nur wenige und unerhebliche. Bei Gassar steht fälschlich:
unrethero statt unrehtero 4; uerleiz statt furleiz 26; Urlaub gup
statt urloub gap 32; uuachanti statt uuacclianti 33; mineru statt
Plinero 40; gitliati statt gitati 43; allmaht statt almaht 49. 54. 56;
truthin statt trulitin 56; uns statt us 56. 57, doch ist hier zu
bemerken, dass das eine neue Zeile anhebende s eine eigentlnimliehe
Gestalt hat, so dass es leicht eine Verbindung von ns sein könnte;
giuuizi statt giuuizzi 57.
In dem neuesten Abdruck unserer Formel (Denkmäler Nr. LXXII.
S. 183. 184) sind, zum Theile mit Hilfe einer zweiten, ebenfalls
aus Fulda stammenden Handschrift (B), die meisten dieser Lese- und
Druckfehler bereits verbessert; aber nicht gerade für eine Verbesserung
halte ich es, wenn dort, wo doch der ältere Göttinger Text
zum Grunde gelegt ist, die auch sonst vorkommende Form una (so
in dem Glossar C des Junius bei Nyerup S. 233: una uuara, absque
federe), als vermeintlicher Lesefehler Gassar's mit dna = B vertauscht,
und noch weniger, wenn 24. bihielt, 26. verliez, 33. intpliieng
nach B in den Text aufgenommen und die Formen bilivilt,
furleiz, intpheing unserer Handschrift unter die Lesarten verwiesen
werden. Weder una für dna noch das dreimalige ei für gemeinhochdeutsche
ie, wozu noch die beiden Conjunctive 40—42 kommen, die
nicht mit Gassar in gihiezi, forliezi, sondern vielmehr, nach Analogie
der drei vorausgehenden Präterita, in giheizi, forleizi aufzulösen
sind, dürfen als Fehler betrachtet werden, sondern sind dialektische
Erscheinungen, die sorgfältiger Beachtung werth sind, jedesfalls
grössere Aufmerksamkeit verdienen, als so manches, was man des
Langen und Breiten zu besprechen für nöthig findet. Wenn in einem
Sprachdenkmal geringen Umfangs fünfmal nach einander die Prä-