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Pfeiffer
27. uualtenteo] mit e wird das Wort aucli bei Isidor gebraucht,
sonst schreiben die ältesten Quellen es mit a wie B: uualtanto,
uualtanti (vgl. Graff 2, 807).
28. kot, vgl. 32. cotes 41] die Formen mit k und' c finden sich
fast ausnahmslos nur inHdschr. des 8. Jhd.: beiKero, in den Hymnen,
den Cass. Glossen, den Gl. Ker. Pa. Rah. (vgl. Gralf 1, 147—ISO).
kauuerdö, vgl. 29. 32. 40. 47. 64] imper. von kamierclon,
dignari; vgl. kauuerdönti Kero, cauuerdot gloss. Hrab. Maur.
(Graff 1, 1014).
30. farkepan] gehen, verleihen; vgl. farkepan Pa., farkeban
Kero, gloss. Jun. und Reich. Rd. (Graff 4, 118).
33. kauuizzida] scientia, intellectus, vgl. cauuizxida öfter in
den Gl. Ker. und Pa. (Graff 1, 1102. 1103).
34. ia, vgl. 3S. 57—60] = goth. jah, ahd. joh, und. Diese in A
achtmal gebrauchte Conjunction ist überaus selten und eben um ihrer
Seltenheit willen, weil der Schreiber sie nicht mehr verstand oder
sie ihm ungeläufig war, in B überall weggelassen. Ausser der Exhortatio
(Denkm. Nr. LIV), wo ja, nach beiden Handschriften, fünfmal
als Copula verwendet wird (LIY, 8. 11. 22), erscheint es in
dieser Weise gebraucht nur noch in Freisinger Glossen des 8-/9.
Jhd. (s. K. Roth’s Denkm. S. XVII, 18. symbolum: rihtida dera
galaupa ia auh churiter piuank dera galaupa; 20. confessio: 'lop
ia pigiht; 35. inlecebris: unchuskim ia unurloupantlih) und in den
bereits zu 3 angeführten St. Florianer Glossen (uzkengin ia missatatim;
luzilo ia ziligo: Graff 1, 568):
furistentida] fern, ingenium, scientia. Bei Graff 6, 608 bloss
vier Belege, meist aus den alten baierischen Glossarien bei Docen,
Mise. 1, 212\
35. gaotan A] = goaian = gaatan. Grimm (Gramm. I 3 , 104),
betrachtet dieses ao, wo es die Stelle des goth. o = ahd. oa, ua, uo
vertritt, als leicht erklärlichen Schreibfehler für oa. Allein dieser
Laut ist nun hinlänglich bezeugt, um eine solche Annahme abzuweisen.
Zu den schon von Grimm angeführten Eigennamen Taomgiso (faom
— toam, judicium, aus einer Urkunde von 821 bei Ried, Cod. dipl.
Ratisb. 1, 20), Aopi, Aogo (Urk. des 8. Jhd. ebd. S. 6) lassen sich
noch fügen: Hraodpert (Niederaltaicher Urk. von circa 771: Mon.
Boica XI, 16. Förstemann 1, 721), Aota (= Vota. 9. Jhd. Verbrüderungsbuch
von St. Peter 40, 34. 42. 27), flerimaot (Urk. von