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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 52. Band, (Jahrgang 1866)

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Pfeiffer

27.  uualtenteo]  mit  e  wird  das  Wort  aucli  bei  Isidor  gebraucht,
sonst  schreiben  die  ältesten  Quellen  es  mit  a  wie  B:  uualtanto,
uualtanti  (vgl.  Graff  2,  807).
28.  kot,  vgl.  32.  cotes  41]  die  Formen  mit  k  und'  c  finden  sich
fast  ausnahmslos  nur  inHdschr.  des  8.  Jhd.:  beiKero,  in  den  Hymnen,
den  Cass.  Glossen,  den  Gl.  Ker.  Pa.  Rah.  (vgl.  Gralf  1,  147—ISO).
kauuerdö,  vgl.  29.  32.  40.  47.  64]  imper.  von  kamierclon,
dignari;  vgl.  kauuerdönti  Kero,  cauuerdot  gloss.  Hrab.  Maur.
(Graff  1,  1014).
30.  farkepan]  gehen,  verleihen;  vgl.  farkepan  Pa.,  farkeban
Kero,  gloss.  Jun.  und  Reich.  Rd.  (Graff  4,  118).
33.  kauuizzida]  scientia,  intellectus,  vgl.  cauuizxida  öfter  in
den  Gl.  Ker.  und  Pa.  (Graff  1,  1102.  1103).
34.  ia,  vgl.  3S.  57—60]  =  goth.  jah,  ahd.  joh,  und.  Diese  in  A
achtmal  gebrauchte  Conjunction  ist  überaus  selten  und  eben  um  ihrer
Seltenheit  willen,  weil  der  Schreiber  sie  nicht  mehr  verstand  oder
sie  ihm  ungeläufig  war,  in  B  überall  weggelassen.  Ausser  der  Exhortatio
  (Denkm.  Nr.  LIV),  wo  ja,  nach  beiden  Handschriften,  fünfmal ­
  als  Copula  verwendet  wird  (LIY,  8.  11.  22),  erscheint  es  in
dieser  Weise  gebraucht  nur  noch  in  Freisinger  Glossen  des  8-/9.
Jhd.  (s.  K.  Roth’s  Denkm.  S.  XVII,  18.  symbolum:  rihtida  dera
galaupa  ia  auh  churiter  piuank  dera  galaupa;  20.  confessio:  'lop
ia  pigiht;  35.  inlecebris:  unchuskim  ia  unurloupantlih)  und  in  den
bereits  zu  3  angeführten  St.  Florianer  Glossen  (uzkengin  ia  missatatim;
  luzilo  ia  ziligo:  Graff  1,  568):
furistentida]  fern,  ingenium,  scientia.  Bei  Graff  6,  608  bloss
vier  Belege,  meist  aus  den  alten  baierischen  Glossarien  bei  Docen,
Mise.  1,  212\
35.  gaotan  A]  =  goaian  =  gaatan.  Grimm  (Gramm.  I 3 ,  104),
betrachtet  dieses  ao,  wo  es  die  Stelle  des  goth.  o  =  ahd.  oa,  ua,  uo
vertritt,  als  leicht  erklärlichen  Schreibfehler  für  oa.  Allein  dieser
Laut  ist  nun  hinlänglich  bezeugt,  um  eine  solche  Annahme  abzuweisen.
Zu  den  schon  von  Grimm  angeführten  Eigennamen  Taomgiso  (faom
—  toam,  judicium,  aus  einer  Urkunde  von  821  bei  Ried,  Cod.  dipl.
Ratisb.  1,  20),  Aopi,  Aogo  (Urk.  des  8.  Jhd.  ebd.  S.  6)  lassen  sich
noch  fügen:  Hraodpert  (Niederaltaicher  Urk.  von  circa  771:  Mon.
Boica  XI,  16.  Förstemann  1,  721),  Aota  (=  Vota.  9.  Jhd.  Verbrüderungsbuch ­
  von  St.  Peter  40,  34.  42.  27),  flerimaot  (Urk.  von
            
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