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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 52. Band, (Jahrgang 1866)

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Könitz

auch,  namentlich  hei  der  Mehrzähl  der  älteren  Naturphilosophen,  die
einen  einzigen  Grundstoff  voraussetzten,  ganz  unberechtigt  sein,
diesen  Gedanken  ihnen  als  ihre  Begründung  zuzuschreiben,  äst
ydp  jxi  v  s  l  v  xzk.  Vielmehr  ist  gewiss,  wie  im  zweiten  Gliede  unabhängig ­
  gesagt  ist,  r/  ysvsocg  avp-ßaivsc,  nicht  zrjv  ysvsocv  ovp.-ßodv£iv,
  so  im  ersten  als  der  von  Aristoteles  selbst  geltend  gemachte
Grund  zu  schreiben  äst  ydp  p.svsc  zo  önoxsi[j.svov  zavzö  xai  sv.
Gen.  a  3.  319a  18,  19  nspi  piv  ovv  zov  rä  piv  änküg  ycvsaSac
zd  os  p.r}j  xai  oku>g  (jat)  iv  zacg  ovacacg  avzacg,  etpvjrat,  xai  016ri
toö[o£]  ysvsocv  scvac  avvsyßg  aczia  tl>g  vkri  rö  örroxscpsvov,  özc
[xszaßXozcxov  sig  zdvavzca,  xai  sozcv  fj  Sazspou  ysvsacg  äst  im  rcöv
ovatüv  ällov  <p3-opä  xzl.  Die  beiden  Änderungen,  welche  hier  gegenüber ­
  dem  Bekker’schen  Texte  vorgenommen  sind,  werden  durch  den
Gedanken  selbst  erfordert.  Wie  wenig  es  möglich  ist,  den  Worten
xai  3ku>g  sv  za  Tg  ovacacg  avzacg  eine  sprachlich  zu  rechtfertigende
Bedeutung  und  eine  Beziehung  auf  das  xai  Hcozc  zu  gehen,  welches
dann  das  entsprechende  Glied  dazu  einleiten  müsste,  kann  die
Prantl’sche  Übersetzung  zeigen,  die  hierin  dem  Bekker'schen  Texte
gefolgt  ist.  Durch  Einfügung  des  xai  nach  ö'Acn?  erhält  man  die
Unterscheidung  der  beiden  Bedeutungen  des  Gegensatzes  von  dnkö
ysvsGig  und  zig  ysvsocg,  die  unmittelbar  vorher  dargelegt  sind,  vgl.
im  3.  Hefte  dieser  Studien  S.  102  (13G).  Zwei  unter  den  von  Bekker
verglichenen  Handschriften  H  L  haben  xai  6'Acoj  xai  sv,  und  in
Philoponus'  Commentar  liest  man  zwar  fol.  14  a  xai  öA«?  sv  zacg
ovacacg,  aber  die  dafür  gegebene  Erklärung  setzt  xai  okug  xai  sv  voraus: ­
  sCr,zriGs  yäp  xai  im  ztZv  ovocdöv  zrjv  dcdxpcocv  zvjg  änl&g  (wohl
unlrigY)  ysvsoscog  xai  zrjg  zcvpg,  s^zr/os  xai  xo.Srökov  ini  ndvzwv,
onsp  Sri),ot  zo  ckoig.  —  Die  andere  Änderung  zov  für  zovds  ist,  gestützt
durch  die  beste  Handschrift  E,  bereits  von  Prantl  in  den  Text  gesetzt.
Gen.  a  6.  322  b  12  äXkä  p.rjv  ovo’  äkkocovoSac  bvvazöv  ovbs
bcaxpcvsa^ac  xai  ouyxpcvsoSat,  p.ridsvdg  rcocovvzog  p.rios  zidoyovzog'
xai  7äp  oc  iilsla)  zä  azocysca  Kocovvzsg  ysvvüac  rw  ~ocscv  xai  ndayscv
  (jk  äXk’r,')Mv.  xaizoi  s£  svög  ävdyx.fi  liystv  z-rjv  izoif/ocv,  xai
zovz’  opSüg  ksysc  \-gixoxpczog,  Szi  sc  p.fj  st-  svög  r,v  änavza,  ovx  äv
f/v  zd  tcocsTv  xai  zo  ~o.oyj.iv  vn  «AAfjAcov  xrA.  Das  adversative  xaizoc
ist  nicht  zu  erklären;  unverkennbar  bilden  ot  rzksioi  zd  ozocysca
nocovvzsg  und  sig  svög  zwei  coordinirte  und  einander  gleich  zu
setzende  Glieder.  Diese  Verbindung  erreichen  wir,  wenn  wir  für
            
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