394
Könitz
auch, namentlich hei der Mehrzähl der älteren Naturphilosophen, die
einen einzigen Grundstoff voraussetzten, ganz unberechtigt sein,
diesen Gedanken ihnen als ihre Begründung zuzuschreiben, äst
ydp jxi v s l v xzk. Vielmehr ist gewiss, wie im zweiten Gliede unabhängig
gesagt ist, r/ ysvsocg avp-ßaivsc, nicht zrjv ysvsocv ovp.-ßodv£iv,
so im ersten als der von Aristoteles selbst geltend gemachte
Grund zu schreiben äst ydp p.svsc zo önoxsi[j.svov zavzö xai sv.
Gen. a 3. 319a 18, 19 nspi piv ovv zov rä piv änküg ycvsaSac
zd os p.r}j xai oku>g (jat) iv zacg ovacacg avzacg, etpvjrat, xai 016ri
toö[o£] ysvsocv scvac avvsyßg aczia tl>g vkri rö örroxscpsvov, özc
[xszaßXozcxov sig zdvavzca, xai sozcv fj Sazspou ysvsacg äst im rcöv
ovatüv ällov <p3-opä xzl. Die beiden Änderungen, welche hier gegenüber
dem Bekker’schen Texte vorgenommen sind, werden durch den
Gedanken selbst erfordert. Wie wenig es möglich ist, den Worten
xai 3ku>g sv za Tg ovacacg avzacg eine sprachlich zu rechtfertigende
Bedeutung und eine Beziehung auf das xai Hcozc zu gehen, welches
dann das entsprechende Glied dazu einleiten müsste, kann die
Prantl’sche Übersetzung zeigen, die hierin dem Bekker'schen Texte
gefolgt ist. Durch Einfügung des xai nach ö'Acn? erhält man die
Unterscheidung der beiden Bedeutungen des Gegensatzes von dnkö
ysvsGig und zig ysvsocg, die unmittelbar vorher dargelegt sind, vgl.
im 3. Hefte dieser Studien S. 102 (13G). Zwei unter den von Bekker
verglichenen Handschriften H L haben xai 6'Acoj xai sv, und in
Philoponus' Commentar liest man zwar fol. 14 a xai öA«? sv zacg
ovacacg, aber die dafür gegebene Erklärung setzt xai okug xai sv voraus:
sCr,zriGs yäp xai im ztZv ovocdöv zrjv dcdxpcocv zvjg änl&g (wohl
unlrigY) ysvsoscog xai zrjg zcvpg, s^zr/os xai xo.Srökov ini ndvzwv,
onsp Sri),ot zo ckoig. — Die andere Änderung zov für zovds ist, gestützt
durch die beste Handschrift E, bereits von Prantl in den Text gesetzt.
Gen. a 6. 322 b 12 äXkä p.rjv ovo’ äkkocovoSac bvvazöv ovbs
bcaxpcvsa^ac xai ouyxpcvsoSat, p.ridsvdg rcocovvzog p.rios zidoyovzog'
xai 7äp oc iilsla) zä azocysca Kocovvzsg ysvvüac rw ~ocscv xai ndayscv
(jk äXk’r,')Mv. xaizoi s£ svög ävdyx.fi liystv z-rjv izoif/ocv, xai
zovz’ opSüg ksysc \-gixoxpczog, Szi sc p.fj st- svög r,v änavza, ovx äv
f/v zd tcocsTv xai zo ~o.oyj.iv vn «AAfjAcov xrA. Das adversative xaizoc
ist nicht zu erklären; unverkennbar bilden ot rzksioi zd ozocysca
nocovvzsg und sig svög zwei coordinirte und einander gleich zu
setzende Glieder. Diese Verbindung erreichen wir, wenn wir für