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Kunitz
to piv oiiv y.TA. fehlt seihst die leiseste Andeutung davon, dass hiermit
die Aufstellung einer neuen Frage, welche nach ihrem Wesen
der vorigen noch vorauszugehen hätte, sollte begonnen werden, der
Frage nämlich d siaiv o)mc apyai; die Einführung dieses Satzes
durch p.iv ovv beweist vielmehr, dass in der durch das Vorige eingeleiteten
Erörterung fortgefahren, und dass von derjenigen Reihe von
Fragen, welche durch den Satz ’Avdyxn o rjrot pt'av v.t'a. in eine
übersichtliche Gliederung gebracht worden waren, nunmehr die
erste behandelt werden sollAHiezu bildet der dazwischen stehende
Satz op.oioig ds xrX. die Vermittlung, sofern wir in seiner Auffassung
den Worten des Aristoteles seihst, nicht der Ansicht des
sonst trefflichen Exegeten folgen. In gleicher Weise, sagt Aristoteles,
stellen diejenigen Philosophen ihre Untersuchungen an, welche nach
der Anzahl des Seienden fragen; denn u. s. w., und scldiesst dann
mit den Worten: ihre Untersuchung ist also darauf gerichtet, oh der
Principien und der Elemente eines ist oder mehrere. Dieses lässt sich
nicht mit Recht dann sagen, wenn die Frage nach der Zahl der Elemente
der Untersuchung der Zahl des Seienden nur voraus geht,
~ p öito v tr,Tov'n; sondern nur dann, wenn die Frage nach der Zahl
des Seienden hei einigen Philosophen denselben Sinn hat, wie
die Frage nach der Zahl der Principien bei anderen Ppilosophen.
(Die unberechtigten Zusätze in Prantl’s Übersetzung, „so dass sie
eigentlich auch nur das Princip untersuchen“ überdecken
die Schwierigkeit, ohne sie zu lösen.) Überdies stellt Aristoteles in dieser
ganzen, der historisch-kritischen Übersicht der älteren Philosophie
vorausgeschickten Gruppirung keine Unterscheidungen auf, die blos
eine logische Redeutung haben, sondern jedes Glied der Eintheilung
hat seinen wirklichen Vertreter in der älteren Entwicklung der Philosophie;
auf welche Philosophen aber soll es denn passen, dass sie die
Frage nach der Anzahl des Seienden, aber vor dieser die Frage
nach der Anzahl der Principien aufgeworfen hätten? Nirgends findet
sich sonst in den Nachrichten des Aristoteles oder anderwärts eine
Spur dieser sonderbaren Ansicht.
Alle diese Schwierigkeiten verschwinden sofort, wenn man
rif&Tov, statt es zu frrjrsöffi zu construiren, noch mit dem relativen
Gliede s£. düv rä ovto. iari verbindet. Den gleichen Sinn, sagt dann
Aristoteles, haben die Untersuchungen derjenigen Philosophen, welche
nach der Anzahl des Seienden fragen ; denn sie fragen ja danach