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B o n i t z
trachten. Möglich und wahrscheinlich ist sogar, dass durch diesen
Wechsel des Ausdruckes Aristoteles der möglichst charakteristischen
Bezeichnung der Sache entsprechen wollte. Für Demokritus sind nach
aristotelischer Darstellung arspsöv und xevov die obersten, nicht irgend
andern unterzuordnenden Begriffe, also yevg nach aristotelischem
Sprachgebrauche, und die einzelnen Atome, die Individuen des arspsbv,
sind dabei’ als ysvst iv zu bezeichnen. Die ypripicctx, GTzepixxTx des
Anaxagoras haben jedes seine formale Bestimmtheit, sein eioog,
durch welches sie, in sich selbst gleichartig, von jedem andern
sich unterscheiden, also xpyxi ärtsipoi siösi dta^ipouasa, wie Anaxagoras
selbst (fr. 3) sie als iosxg Tsxvro'.xg eyovrx bezeichnet batte.
Aus dem Obigen wird als sicheres Besultat gezogen werden
dürfen, dass in dem fraglichen Satze Aristoteles zwei Möglichkeiten
bezeichnet, welche bei der Annahme einer unbegrenzten Vielheit vou
Principien statt haben können und in der älteren Naturphilosophie
wirklich ihre Vertreter gefunden haben; dass durch die zweite der
dilemmatisch bezeichneten Richtungen Anaxagoras gemeint ist,
und dass das zweite * auf Anaxagoras sich beziehende Glied des Dilemma
mit r> stdst beginnt. Hieraus ergibt sich dann ebenso notliwendig,
dass nach Gyr,p.a.Ti oi eine Lücke im Texte ist. Wie dieselbe
auszufüllen sei, lässt sieb freilich nicht mit derselben Evidenz auffinden,
wie das Vorhandensein der Lücke an sich. Bedenkt man
indess, dass Aristoteles für die von Demokritus statuirten Unterschiede
der Atome gern die, aus den Worten des Demokritus in seine eigene
philosophische Terminologie übersetzten Termini oyj t p.xTi, Txisi,
-S-igzi vereinigt, Pliys. x 5. 188 a 23. Gen. et corr. x 1. 314 a 24. 2.
31 o b 33. Metaph. A 4. 985 b 16, so dürfte es am nächsten liegen,
den lückenhaften Text so zu ergänzen: xxi d xTceipovg, r t ovrug
GiGnsp Av/fjiöxjStrc?, rd piv ysvog l'v, G-/f,p.xTi di (xxi tx£si xxi
Ssgs i oixfipoiiGxgy^ r< siosi di xtpspcOaxg r, y.xi svxvrixc.
Auch derSatz, welcher sich an die so eben behandelte Stelle zunächst
anschliesst, führt in Schwierigkeiten der Erklärung. Er lautet
im Bekker’schen Texte: opoitoc; di £r,TGÜGi y.xi oi rct övra (r,roOvTsg
7TGGX’ i£ (bv 7xp TX GVTX EGT’., TipüJTGV tr,TGVGl TXVTX ~GTSpGV SV T,
no'kXx, xxi ei jioXax , KenspXGpivx i? xr.sipx, üigts trjv xpyrjv xxi rd
GTOrysXov iLr,TGiiGi nozspov sv r; r.ofJ.x.
Diesem Texte entspricht sowohl die lateinische Übersetzung
des Johannes Argyropylus als die deutsche Prantl’s: „In gleicher