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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 52. Band, (Jahrgang 1866)

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Bonito

sivou,  Saoig  sau  n  ivxvriov,  d.  h.  wo  das  Verhältnis  des  Gegensatzes ­
  sich  findet,  besteht  sein  Wesen  darin,  dass  der  Gegensatz  der
Gegensatz  seines  Gegensatzes  ist.  —  Es  bedarf  keiner  weiteren  Ausführung, ­
  dass  erst  durch  diese  Änderung  die  ganze  Beweisführung
volle  Klarheit  erhält.
Den  bisherigen  Erörterungen  über  die  Beweisbarkeit  der  Definition ­
  scldiesst  Aristoteles  eine  nur  in  mittelbarer  Beziehung  dazu
stehende  Aporie  an.  Wie  kommt  es,  dass  die  Mehrheit  der  in  einer
Definition  verbundenen  specifischen  Merkmale  sich  unter  einander
(und  mit  dem  Gattungsbegriffe,  vgl.  Met.  £12,  r,  6)  zu  einer  Einheit
vereinigt,  während  dies  bei  einer  sonstigen  Mehrheit  von  Prädicaten

spielsweise  noch  ein  paar  Stellen  aus  anderen  aristotelischen  Schriften
hinzugefügt  werden.  Gener.  anim.  s7.  788  o  i8  vrjc  d’  süxap.p/iac  (nämlich
r?;s  ipcovvjs  aifrcöv  iauv),  Sv  paXaxdv  X  vxXvjpov  r;  rö  007avov.  Wenn  man
beachtet,  dass  Aristoteles  in  diesem  ganzen  Abschnitt  darauf  ausgeht,  die
Verschiedenheit  der  Stimmen  der  Thiere  in  ihrer  Höhe,  Stärke  und
anderen  Momenten  zu  erklären  (786  b  7  rd  ptv  papöyojva  ra  d’  ä&tpoiva,
rd  ptv  ps^ccXd'pwva  rd  dt  pixpo'yto.va,  xai  Xeio'tyjte  xai  rpa^ÜTijTC  xai  evxap-•pia
  xai  dxapipia  diaytpovra  dXXXXoiv.  b  12  r£pi  ptv  ouv  i^C-r,z(,g  xai  ßapütjjtoj.
  Ä30  atriav  roü  rd  ptv  jSapuywva  efvai  rd  d’  ö'uyaiva.  788  a22  rvjc
dt  rpaj'uywvtas  airtov  xai  r&O  Xsi'av  sfvat  rXv  yojvXv  j  und  dass  er  in  dem
vorliegenden  Falle  durch  dieWorte  av  paXaxöv  X  axXvjpöv  J  dieErklürung
  für  beide  Eigenschaften,  die  Biegsamkeit  und  die  Härte  der  Stimmen,
gibt,  so  kann  man  sich  nicht  bedenken,  den  Text  so  zu  vervollständigen:
rX?  d’  rjxap-fIa;  (xai  r  X  S  äxafjupiag),  av  paXaxov  X  axXvjpöv  (  ro
dp'/avov.  —  Für  eine  Stelle  in  der  mannigfach  schwierigen  Einleitung  zur
Schrift  über  die  Theile  der  Thiere  wird  die  Einfügung  der,  wie  mir
scheint,  ausgefallenen  Worte  durch  sich  selbst  evident  sein,  a  t.  640  «32:
ipoiwc  dt  xai  frei  rtöv  aüropdrajj  dox.ovvrwv  'p'vsa^at,  xot.Ja.Ksp  xai  etil  rcöv
TE^vaortöv  tvia  '/äp  xai  ä-o  raüropdroy  71'vsrat  raurd  rot;  ärrö  te^vvjj,
ofov-U'/ista.  rojv  ptv  oyv  -poüjrapxst  tu  irotvjnxöv  ö'poiov  ,  ofov  ävdptavrorno
  evjtixX*  ’j'j  '/dp  y.vsrxi  aüro'parov  X  dt  riyyrj  X070S  roy  fp7f.’J  6  dvsu  rX,'
y'Xrj?  iffriv.  xai  rotj  airo  (re-/vr,;  ’/ivszui  rä  amo^  ru-//«  öpoi'ws'Mj
7dp  15  te'^vij  ex £t >  6 'jtg>  71'vöTai.  Man  vergleiche  damit  die  ausführlichere,
übrigens  vollkommen  einstimmige  Erörterung  desselben  Gegenstandes  in
Metaph.  ?  7  und  9;  insbesondere  gehören  hierher  die  Stellen  1032  d  21
rd  dX  Jioioüv  xai  ö'3ev  d'p^erai  X  xivjjaif  roü  vmotfosiv,  s’dv  ptv  äro  teyv>js,
to  eidoc  eVti  -d  fv  7-p  ptr/jp,  fdv  d’  äird  radropdrou,  dmö  rourou  0  irore  rou
irotEiv  X.pyX  rü>  motoüvTi  vxö  rXyvy.  und  1034  h  4  oaa  dt  dirö  radropdrou
SiGREp  e’xei  'ji'i'jsrai,  ooeov  X  vXr;  duvarai  xai  uy  aürXs  xivsiaäai  raurvjv
tXv  xivvjatv  X]v  tö  ar.ipu.a.  xivei.
            
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