Aristotelische Studien.
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sagt Aristoteles, die Definition des Syllogismus niclit einen Theil des
einzelnen Syllogismus selbst bildet, so auch nicht die Definition der
Definition einen Theil des sie erweisenden Syllogismus, sondern diese
Definitionen liegen ausserhalb der für den Syllogismus gesetzten
Prämissen (ycopig- rwv zetpivw/); und so wie man denjenigen, der
die Berechtigung eines Syllogismus bestreitet, auf die vorausgesetzte
Definition des Syllogismus (toüto yäp f,v n-Shkvf.aiJ.oq) Hinweisen
wird, so den, der die Berechtigung einer Definition in Zweifel zieht,
auf den Begriff der Definition. — Die Interpunction Kpöq ~öv d/xfiaßr,-zoOvrx
si avXXelöyiaTcu ?, oJ tgOto, änmräo xrX. ist in zweierlei
Hinsicht unwahrscheinlich; diese öfters vorkommende Frage, oh etwas
als Syllogismus anzuerkennen ist oder nicht, findet sich sonst ohne
Angabe eines Subjectes gesetzt (Metaph. o 18. 1022 « 21. Rhet. ß
26. 1403 a 33, daneben köyog auhhsAVf.arca An. pr. oc 25. 42 a 39.
Soph. el. 18. 177 a 3. 33. 183 z<8), und sollte dieses Subject bezeichnet
werden, so würde es nicht dem zweiten Gliede des Dilemma, r,
jj.-r,, r, od, angeschlossen, sondern in dem ersten Gliede gesetzt sein,
ei avklelöyiaTou tovto r, oJ. Setzt man dagegen das Komma vor toöto,
zieht also roJro zu a-avräv, so würde es als Inhaltsobject zu
dem intransitiven cbravräv einem Adverb oJ-ojc ungefähr gleichkommen.
Allerdings weiss ich sonst im Aristoteles bei ä,T«vräv nur Adverbia
und diesen gleichgestellte Ausdrücke nachzuweisen, nüg,
oütojj, roörov rov rporov (z. B. Soph. el. 16. 173 «17. 32. 182 6 3.
Phys. S 8. 263 a 4. Pol. y 13.1283 b 36 u. a.), aber von diesen zu
dem Inhaltsobject, das durch das Neutrum eines Pronomen ausgedrückt
wird, ist bekanntlich ein sehr leichter und häufiger Übergang.
Der vermeintliche Beweis für eine Definition, erörtert Aristoteles
im folgenden Abschnitte 92 u 20—33, fällt auch dann dem Vorwurfe
des '/M[j.ßdvEVj o so ei ÖEixvvvou anheim, wenn zum Behufe des Beweises
für die Definition eines Begriffes die Definition eines anderen
vorausgesetzt wird, welcher mit jenem in einem solchen Verhältnisse
stellt, dass mit der Definition des einen die des anderen mitgegeben
ist, also z. B. im Verhältnisse des Gegensatzes, övavrtörv;;;
denn in diesem Falle sind nicht die beiden Prämissen, wie es das
Wesen des Syllogismus erfordert, von dem Schlusssätze verschieden
(Irspov pivroi inroj a 25), sondern die eine ist dem Schlusssätze
selbst wesentlich identisch. Der Anfang dieser Auseinandersetzung
lautet in dem Bekker'schen Texte: Käv {jr.oäiai'jjq Ö£ dswvJp»
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