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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 52. Band, (Jahrgang 1866)

Aristotelische  Studien.

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welchen  Aristoteles  sich  nicht  bedacht  haben  würde,  irgend  einen
anderen  Buchstaben,  etwa  A,  als  Zeichen  zu  setzen.  Diese  Schwierigkeit ­
  hebt  sich,  sobald  wir  zu  a  30  der  anderen  Textesüberlieferung
folgen,  welche  uns  durch  eine  von  Brandis  Schob  242  b  32  mitgetheilte
  Bemerkung  constatirt  wird:  roüro  d'  in  rat  ällogloyog  p.inog,
wozu  es  dann  nur  noch  nothwendig  oder  mindestens  zweckmässig  und
wahrscheinlich  ist,  «32  in?  ai  für  io?i  zu  schreiben,  eine  in  den  aristotelischen ­
  Schriften  bekanntlich  sehr  häufige  Verwechslung  (vgl.
S.  336,  Anm.  3,  Obs.  in  Met.  p.  63).  Also...  äväyxri  y.a?ä  ?ov  B  rö  A
jravrö?  y.a?rr]opiio2ra.i.  roüro  d'  iarcu  äXkog  löyog  p.inog,  &n?s  y.ai
roöro  inrca  ?t  in?iv  ävSpunog.  Xapißavst  öiiv  o  dsX  deX^ai.  y.ai  yäp
rö  B  so?  cu  rt  in?iv  äväpwr.og.  d.  h.:  Will  man  A  als  Definition  von  C
durch  einen  Schluss  erweisen,  so  muss,für  diesen  Schluss  eine  Prämisse ­
  gesetzt  werden,  in  welcher  A  Prädicat  des  allgemein  bejahenden ­
  (n)  Satzes  HA  ist.  Dieser  Begriff  B  wird  also  ein  von  A  verschiedener, ­
  die  zu  erschliessende  Verbindung  von  A  mit  C  zu  vermitteln ­
  bestimmt  sein  (JxXkog  löyog  pinog).  Also  wird,  wenn  der
Schlusssatz  die  Wesensbestimmung  von  C  (ävSpunog)  erschliessen
soll,  auch  B  die  Wesensbestimmung  desselben  C  sein  müssen.  Der
Schliessende  setzt  also  voraus,  was  erst  zu  beweisen  war,  denn  auch  B
wird  Wesensbestimmung  des  zu  definirenden  Begriffes  Mensch  sein.—
Eine  Bestätigung  dieser  Auffassung  und  Textesconstitution  lässt  sich
aus  dem  Ende  des  folgenden  Abschnittes  entnehmen  a  33  —  b  11,  der
nicht  sowoi  als  ein  neuer,  von  dem  vorigen  Verschiedenes  enthaltender ­
  Abschnitt  betrachtet  werden  darf,  sondern  nur  als  ein  erläuternder ­
  Zusatz,  dass  es  nämlich  unnöthig  und  für  die  Einsicht  in  die
Sache  sogar  störend  sei,  auf  Prosyllogismen  einzugehen,  sondern  man
sich  auf  die  zwei  zu  einem  Syllogismus  an  sich  erforderlichen  Prämissen ­
  zu  beschränken  habe.  Jede  von  diesen  nämlich  muss,  wenn
der  Schlusssatz  nicht  nur  ein  allgemeingiltiges  Prädicat,  sondern  die
Wesensbestimmung  des  Subjectes  erschliessen  soll,  in  dem  Sinne
vorausgesetzt  werden,  dass  das  Prädicat  die  Wesensbestimmung'  des
Subjectes  sei.  iäv  piv  ovv  jjlyj  ovreo  Xtxßrj  (sc.  ?äg  xpo?änng,  nämlich
nicht  als  rö  ?i  vv  dvai  oü  ya?r/yopsT?ac,  sondern  nur  als  yaSoko-j
vTcapy^ov'),  oü  nvlloyiv.?ai  ori  rd  A  in?i  ?ü  P  rö  rt  fjv  dvea  y.ai  r,
odaia.  iäv  di  oürw  J.äßvj,  nporepnv  iarai  s  iknywg  r<5)  P  rt  in  rt  rö
rt  zjv  sfvat,  rö  B.  oin?'  oüx  cy.Kodideixrar  rö  "/äp  iv  apyri  iCkriftv.
„Setzt  er  aber  die  Prämissen  in  dieser  Bedeutung,  so  ergibt  sich,
            
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