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B o n i t z
In dem ersten Abschnitte 91 a 12 — 32 legt Aristoteles dar, dass
wenn für einen Begriff C.durch einen Syllogismus A als dessen Definition
erwiesen werden soll, es nicht genügt, dass aus den Prämissen
B a A, C ci B durch den Modus Barbara der ersten Schlussfigur
C a A erschlossen wird; sondern, da dieser Schlusssatz die Bedeutung
haben soll, dass A nicht nur ein allgemein geltendes Prädicat
von C, sondern die Wesensbestimmung selbst von C sei, so müssen
schon die beiden Vordersätze diese Eigenschaft haben, dass das Prädicat
die Wesensbestimmung des Subjectes ist. Daraus ergibt sich,
dass während man Ä als Wesensbestimmung des C durch den Schluss
erweisen will, man schon den Mittelbegriff B als Wesensbestimmung
desselben C in der einen Prämisse vorausgesetzt hat; st örj rö zi sazi
xai rö zi f t v dvai äptyco s^st (d. h. dp.(p6zEpxi cd npozdaeig s^ouatv),
s?rt roö fjAuov sazai Kpozzpov rö rt rjv sfvctt a 25. Diesen Gedanken,
dass das zu Erweisende schon vorausgesetzt wird, führt sodann Aristoteles
nochmals weiter aus: ö'Acot; rs, st zgzi dstfctt rt sortv ävSpoj-Kog,
sgzw rö P ävSpMTtog, rö os A rö zi strrtv, s't'rs £wov dinovv str’
dXko zi. si zoivuv avlloyiüzai, dvd.yy.rj y.azd roü B rö A izuvzög y.xzrtyopsiaSat.
zoOzoo d' ssrat äWog löyog p.iaog, äazs xcä zovzö sozai
zi stjrtv ävSputKog. la[xßdvsi ovv 8 osi ost^af y.cci ydp rö B sazi zi
iaziv ävSpojxog. Zu den Worten zoiizov d" sgzxc xrA. gibt Waitz
folgende Erklärung: „At si demonstratur rö rt sartv, propositiones
ipsae, ex quibus conclusum est (also hier insbesondere die durch die
letztvorausgegangenen Worte hezeichnete Prämisse B et Ä), demonstrari
debent, a 30: qua: quum non possint demonstrari nisi ex aliis
propositionibus qua: alterum de altero sv rep rt iozt prsedicari sumant,
pro concesso sumi patet quod demonstrari debeat.“ Ferner zu den
Worten wsrs xcd zovzo: „zoüzo intelligit id quod modo dixit a)Aov
löyov ixizov, novum medium terminum, per quem demonstretur propositio
AB.“ Aber wenn durch die fraglichen Worte die Nothwendigkeit
der weiteren Einschiebung eines Mittelbegriffes zwischen A und B,
etwa D bezeichnet sein sollte, so müsste dann nothwendig auf diesen
neuen Mittelbegriff der die Nachweisung des xizzXa^xi rö sv apyjj
enthaltende Satz v.ai ydp—dvSpomog gehen, weil sonst dieses, den
progressus in infinitum einleitende Einschiehen eines Mittelbegriffes
(Ip-ßdllsiv opov') ganz überflüssig, d. h. ohne Einfluss auf den Beweis
.ist. Nun handelt aber jener Schlusssatz von dem ursprünglichen
Mittelbegriffe B, nicht von dem weiter einzuschiebenden, für