Aristotelische Studien.
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klar, wenn zu svvndpysiv der grammatischen Fügung gemäss zd 1syopsva
xaS' avzd als grammatisches Suhject vorausgesetzt wird:
„entweder in dem Sinne, dass es (das xa$' avzd Isyopsvov) sich in
der Definition des Begriffes, von dem es prädicirt wird, als
Merkmal findet." Das Passivum y.azrtyopsXGäai in der Weise auszulegen
wie es eben geschehen ist, dass also aus xaz-nyopsXv zivög zi
das beim Activ im Genitiv stehende Object grammatisches Suhject
des Passivs werde, ist an sich dem griechischen Gebrauche des Passivs
entsprechend und speciell bei y.aznyopeXaSw. durch aristotelische
Stellen bezeugt, nicht blos durch An. pr. a 32. 47 b 1 ozav p.sv
oiiv xarriyopy xai y.az-oyoprizai zö p.£aov, zu welcher Stelle Waitz
diesen Gebrauch des Passivs bemerkt, sondern eben so sicher durch
An. post. 22. 83 b 1 r t ydp rot chg ovoia xazziyoprid-baszai, ofov vj
7svog ov r; oiatpopä. zov x.azrtyopovp.svov, wo rö xazriyopovpsvov nur
bezeichnen kann rö v7roy.zip.svov, ov rhg ysvog v? dog öiaipopd xazr,yopsXzai.
Es kann hiernach keinem Bedenken unterliegen, in der fraglichen
Stelle 73 b 17 svvrrdpyetv zoXg xazrjyopovp.svoig in der angegebenen
Weise zu verstehen, dass dadurch die erstere von den beiden
Bedeutungen des xaj' avzd hezeichet wird; durch das Passiv ivv~dpysoäai
wird dann das entgegengesetzte logische Verhältniss ausgedriickt,
welches also in activer Form so zu bezeichnen wäre: oj? zd
xazr l yopovp.sva (d. h. zd vnOy.slp.eva) svvTrdpysiv zoXg xa£j' avzd
hyopsvotg.
Anal. post, ß 4—6. Die Frage, ob die Definition durch einen
Syllogismus zu erweisen sei, zov zi sazi rzozepov sazi dv7J.oyiGp.dg
xai drcdösi^ig r, ovx sazi, behandelt Aristoteles in den Kapiteln 4—8
von An. post, ß, einem Abschnitte, in welchem sachliche und sprachliche
Schwierigkeiten sich vereinigen, um das Verständniss fast bei
jedem Schritte zu erschweren, und gewiss auch der Verein dieser
erschwerenden Umstände Verderbnisse des Textes in noch grösserer
Zahl veranlasst hat, als bisher anerkannt worden ist. Waitz hat sich
durch die gewissenhafte und lichtvolle Erörterung gerade dieses
Abschnittes ein grosses Verdienst um das Verständniss des Aristoteles
erworben; wenn im Nachfolgenden zu einigen einzelnen Stellen aus
den Kapiteln 4-6 eine Ergänzung oder Berichtigung des Waitz'schen
Commentars versucht wird, so ist dabei, um unnöthige Wiederholungen
möglichst zu vermeiden, der Commentar von Waitz immer
als bekannt vorausgesetzt.