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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 52. Band, (Jahrgang 1866)

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B  o  n  i  t  z

kehr  derselben  Worte  es  ist,  die  bei  Aristoteles  besonders  häufig  zu
Verderbnissen  des  Textes  Anlass  gegeben  hat.
Auf  denselben  Anlass  wird  auch  die  Verderbniss  der  Stelle
Top.  7  5.  119  a  22  zurückzuführen  sein.  Nach  der  Erörterung  derjenigen ­
  Gesichtspuncte,  aus  denen  sich  die  Frage  nÖTepov  cäpzrü-Tepov
  entscheiden  lässt,  gibt  Aristoteles  den  Rath,  dieselben  in  der
Weise  allgemein  zu  formuliren,  dass  sie  eine  weitere  Anwendung
zulassen.  War  z.  B.  vorher  118  61  gesagt:  ei  Tivog  tov  uvtov  rö  p.iv
peiCov  äyaSöv  ögti  rö  di  Dmttov,  atpeTGJTepov  tö  {xeli^ov,  so
wird  nun  für  äyaSov,  cdperöv  die  allgemeine  Bezeichnung  irgend
einer  Eigenschaft,  roioöro,  gesetzt:  ei  tov  avrov  rivög  rö  p.iv  p.ällov
tg  di  f,TTov  toiovto.  ln  dieser  Art  der  Verallgemeinerung  fährt  dann
Aristoteles  fort:  v.ai  ei  tg  p.iv  toiovtov  \xa)lov  toiovto,  tg  di  p.ri
toiovtov  toiovtov,  övjAov  GTi  tg  KpöiTGv  fxäAAov  tgiovto.  Den  entsprechenden ­
  speciellen  tg-.gc  finden  wir  in  der  vorangegangenen  Erörterung ­
  nicht,  wir  können  aber  leicht  construiren,  wie  er  lauten
würde,  wenn  wir  für  das  allgemeine  tgiovto  überall  äyaSöv  oder
aipsTov  setzen;  also  ei  rö  jxiv  aipeTOv  aipeTonepov,  rö  di  [xrj  aipeTov
aipeTÖv,  df/kov  gti  rö  npüTov  aipeTonepov.  Das  gibt  nun  weder  eine
Construction,  noch  einen  Sinn;  wir  bedürfen  an  der  Stelle  von  aiperöv
einen  Comparativ,  wie  denn  auch  Waitz  die  specielle  Fassung  dieses
tötco's  formulirt:  ei  rö  \xiv  aipeTov  aipeTÜTepov,  tö  di  fxr,  cdperov
cccp  eTCÖTepov,  v.ai  ixeivo  tovtov  eoTcu  aipeTonepov,  oder  nur  in
den  Worten,  nicht  im  Sinne  davon  verschieden  Alexander,  p.  143:
ei  tg  jxiv  a^aSrov  rivög  [xelt^ov  eirj  äyuSov,  tö  di  äyaSöv  fxiv  e'ir)
[xyäevög  di  äyaSov  /xel^ov,  aipeTonepov  tö  a.'jaS)ov  Tivög  [xeTCov.
Die  Schwierigkeiten  sind  behoben,  sobald  man  das  an  der  zweiten
Stelle  stehende  toiovtov  aus  dem  Texte  entfernt;  v.ai  ei  tö  p.iv
toiovtov  [xaKkov  toiovto,  tö  di  [xt  toiovtov  [roioürov],  dfilov  gti
tö  npüTov  päAAov  tgiovto,  denn  dann  gilt  das  Prädicat  päAAov  toiovto
auch  noch  für  das  zweite  Glied  pj  toiovtov.  Das  gehäufte  Vorkommen ­
  desselben  Wortes  tgiovto  konnte  zu  dem  Versehen  leicht  Anlass
geben;  unverkennbar  hatte  schon  Alexander  in  seinem  Texte  die
gleiche  Verderbniss,  da  er  im  Verlauf  seiner  Erklärung,  p.  143
schreibt:’  vai  ei  tö  p.iv  /xäAAov  toiovtov  toiovtov,  rö  de  [xrj  rotoürco?
(vielleicht  rotoürou)  toiovtov,  ör/Aov  Sri  tö  KpöiTov  prjSiv  p.äAAov
roioörov.
            
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