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B o n i t z
kehr derselben Worte es ist, die bei Aristoteles besonders häufig zu
Verderbnissen des Textes Anlass gegeben hat.
Auf denselben Anlass wird auch die Verderbniss der Stelle
Top. 7 5. 119 a 22 zurückzuführen sein. Nach der Erörterung derjenigen
Gesichtspuncte, aus denen sich die Frage nÖTepov cäpzrü-Tepov
entscheiden lässt, gibt Aristoteles den Rath, dieselben in der
Weise allgemein zu formuliren, dass sie eine weitere Anwendung
zulassen. War z. B. vorher 118 61 gesagt: ei Tivog tov uvtov rö p.iv
peiCov äyaSöv ögti rö di Dmttov, atpeTGJTepov tö {xeli^ov, so
wird nun für äyaSov, cdperöv die allgemeine Bezeichnung irgend
einer Eigenschaft, roioöro, gesetzt: ei tov avrov rivög rö p.iv p.ällov
tg di f,TTov toiovto. ln dieser Art der Verallgemeinerung fährt dann
Aristoteles fort: v.ai ei tg p.iv toiovtov \xa)lov toiovto, tg di p.ri
toiovtov toiovtov, övjAov GTi tg KpöiTGv fxäAAov tgiovto. Den entsprechenden
speciellen tg-.gc finden wir in der vorangegangenen Erörterung
nicht, wir können aber leicht construiren, wie er lauten
würde, wenn wir für das allgemeine tgiovto überall äyaSöv oder
aipsTov setzen; also ei rö jxiv aipeTOv aipeTonepov, rö di [xrj aipeTov
aipeTÖv, df/kov gti rö npüTov aipeTonepov. Das gibt nun weder eine
Construction, noch einen Sinn; wir bedürfen an der Stelle von aiperöv
einen Comparativ, wie denn auch Waitz die specielle Fassung dieses
tötco's formulirt: ei rö \xiv aipeTov aipeTÜTepov, tö di fxr, cdperov
cccp eTCÖTepov, v.ai ixeivo tovtov eoTcu aipeTonepov, oder nur in
den Worten, nicht im Sinne davon verschieden Alexander, p. 143:
ei tg jxiv a^aSrov rivög [xelt^ov eirj äyuSov, tö di äyaSöv fxiv e'ir)
[xyäevög di äyaSov /xel^ov, aipeTonepov tö a.'jaS)ov Tivög [xeTCov.
Die Schwierigkeiten sind behoben, sobald man das an der zweiten
Stelle stehende toiovtov aus dem Texte entfernt; v.ai ei tö p.iv
toiovtov [xaKkov toiovto, tö di [xt toiovtov [roioürov], dfilov gti
tö npüTov päAAov tgiovto, denn dann gilt das Prädicat päAAov toiovto
auch noch für das zweite Glied pj toiovtov. Das gehäufte Vorkommen
desselben Wortes tgiovto konnte zu dem Versehen leicht Anlass
geben; unverkennbar hatte schon Alexander in seinem Texte die
gleiche Verderbniss, da er im Verlauf seiner Erklärung, p. 143
schreibt:’ vai ei tö p.iv /xäAAov toiovtov toiovtov, rö de [xrj rotoürco?
(vielleicht rotoürou) toiovtov, ör/Aov Sri tö KpöiTov prjSiv p.äAAov
roioörov.