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Pfeiffer
gedrungen zu sehen, kann daher nicht überraschen. Wir finden 17.
in musa, in trancha, 19. in slii/fa, 38. deonosta, CS. upila; ferner
39. za generienna. Auch im Acc. pi. der Adjectiva waltet es: 39.
suntigä, S7. mind gadanchd, ja diese volksmässige, den südöstlichen
Mundarten eigene Aussprache hat sogar, wie im Wiener
Hundesegen (MS. Denkm. Nr. IV. 3,2: Christas) und im Klosterneuburger
Gehet (ebd. Nr. LXXXIII, 7: dinas bluotas), den Gen. sg.
ergriffen: 41. cotas sun. Nur ein einziges Mal bietet B im Dat. e: dinemo
scalhe SO. Umgekehrt folgt A streng und ausnahmslos der alten
Regel: muose, tranclie, sldffc, rihe 31 (fehlt in B), dionoste, scalhe
(SO. 63) upile, za ganerienne, suntige, cotes.
Die Genitive pl. der Masc., Fern, und Neutra der 1. st. Deel.,
die in beiden übereinstimmend sind, geben zu keinen Bemerkungen
Anlass; sie lauten durchaus regelmässig: uuortd, unerchjß 6,
kadancchö 7, lukind 13, suntönö 3. (A 24), kyriddno 13, huorond
IS. kandddnd 81 (A). Um so bemerkenswerther ist die nur in den
ältesten Quellen noch vorkommende Form des Gen. pl. der Feminina
2. st. Deel, auf eo: missatdted 3, meinsuuarted 12, firinlusted 16.
Nur das erste dieser Worte, missatdted, hat B aus der altern Vorlage
unverändert herübergenommen, die beiden andern aber bereits zu o,
meinsuertd und firinlusto, abgeschwächt. Ob auch das beiden
gemeinsame fizusheito 14 als eine spätere Schwächung zu betrachten
ist, bleibt zweifelhaft, da neben dem Fern, heit auch ein
Masc. erscheint, z. B. bei Isidor neben gen. pl. heideo 7“, 6. S b , 18.
auch heidd S a , IS. ll a , 6 und der Nom. pl. lieidä 11% 8. (vgl. Graff
4, 808). Die Zusammensetzungen mit -heit scheinen freilich durchaus
Feminina zu sein (vgl. Gramm. 2, 642).
Beim Dativ pl. hat A zwar nicht mehr das auslautende m, aber
doch noch den alten Vocal festgehalten: fora dinen augon 21,
während B schon die jüngere Form ougun aufweist (vgl. die Anmerkung
zu 36).
Weit merkwürdiger als die eben besprochenen Formen ist die
im Althochdeutschen überaus seltene, nur in den allerältesten Quellen
vorkommende schwache Endung der Adjectiva (und des adjectivisch
declinierten Part, prses.) auf i, nämlich -eo (= goth. -ja). In A
begegnet sie uns zweimal: alles uualtenteo trohtin 27 und miltco
trohtin S2. An ersterer Stelle setzt B das spätere uualtanto, die
zweite fehlt. Jene schwache Form des adjectivisch gebrauchten Part.