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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 52. Band, (Jahrgang 1866)

Aristotelische  Studien.

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hin  aufgeben,  irgend  eine  grammatische  Construction  selbst  mit  Gewaltmitteln ­
  ihnen  aufzudrängen  oder  einen  Sinn  zu  errathen,  obgleich
Waitz  bemerkt:  „Quod  Bekkerus  dedit,  facilius  quidem  est  ad  intelligendum
  quam  quod  nos  exhibuimus,  sed  a  eodicibus  et  ah  interpretibus
  alienum“.  Wenn  wir  nämlich  dem  an  der  vorliegenden  Stelle
von  Bekker  differirenden  kritischen  Apparate  von  Waitz  folgen,
haben  ’C/mv  nur  untergeordnete  Handschriften,  dagegen  ABC,
ferner  sxaTspop  A  corr.  C,  kxd.Tspov  B  Apr,  endlich  rto  untergeordnete ­
  Handschriften,  tö  ABC.  Auf  Grund  dieser  handschriftlichen
Varietäten,  die  natürlich  bei  einer  so  unverständlichen  Stelle  nichts
auffallendes  haben,  schreibt  Waitz  mit  Alexander:  p  Cvv  ^tiv
ixoiTspcp  clutüv  r6  avp.ßsßrixivca  und  erklärt  dies  durch  die  Paraphrase: ­
  p  to  ovp.ßsßr)xevca  kxa.Ts.pov  (int.  to  xivsiaäoa  xoli  sgt&vcu
vip'  a.vzoO')  kxa.repu)  ccjtüv  sgti  G'jp.ßsßr/xEva.1  p  Von  allen
anderen  unglaublichen  Gewaltsamkeiten  dieser  Auffassung  abgesehen, ­
  ist  sie  schon  dadurch  unmöglich,  dass  sie  p  stillschweigend
verdoppelt  und  das  eine  p  zu  to  av[xßsßnxsvca,  das  andere  zu
bezieht.  Sollte  nicht  diese  Stelle  sich  aufhellen  lassen,  wenn  man
voraussetzt,  dass  der  Artikel  vor  Gvp.ßsßrrx.ivcii,  sei  es  in  der  Form
to,  sei  es  in  der  der  Schlusssylbe  des  vorausgehenden  Wortes  noch
näher  liegenden  Form  tü,  unberechtigt  in  den  Text  eingedrungen,
und  dass  zu  schreiben  ist:  toAtov  7dp  sgti  tü>  sldsi  to  xivsTaSai  xod
sGT&vca  v<p :  aiiTOü  p  £<p6v  sgtiv  sxaTspop  avTüiv  Gup.ßsßr r
xsvai,  d.  li.  auixßsßr/xivca  kxaTspop  adrcöv  p  t^&ov  sgti  to  xivstaSou
xzi  stjTava.i  v<p'  avTov  tccütöv  sgtl  t&>  slosi:  „dass  einem  jeden  von
diesen  beiden,  insofern  sie  lebende  Wesen  (also  gleicher  Art)  sind,
Bewegung  und  Stillstand  durch  sich  selbst  als  Eigenschaft  zukomme
(ovußsßyxivcu),  ist  der  Art  nach  gleich.
Eine  Form  des  Artikels  ist  statt  der  entsprechenden  des  Rclativs
  Top.  s  8.  138  a  4,  5,  9  in  die  Handschriften  eingedrungen  und
bisher  in  den  Ausgaben  beibehalten  worden.  Aristoteles  wendet  in
diesem  achten  Capitel  zur  Prüfung  über  die  berechtigte  oder  nicht
berechtigte  Zuerkennung  eines  loiov  den  Gesichtspunct  der  Gradunterschiede, ­
  [j.äJj.ov  xal  fjTTOv,  an.  Und  zwar  wird  dieser  Gesichtspunet
  in  zwiefacher  Weise  angewendet.  Erstens,  es  werde  vorausgesetzt, ­
  dass  sowohl  der  Gegenstand,  um  dessen  loiov  es  sich  handelt, ­
  als  das  lowv  selbst  Gradunterschiede  zulassen,  z.  B.  Cöv  als
Gegenstand,  dessen  loiov  bestimmt  wird,  at<rSavscSca  als  loiov;
Sitzb.  <1.  pbil.-bist.  CI.  LII.  Bd.  II.  Ilft.  24
            
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