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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 52. Band, (Jahrgang 1866)

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Stark

entstanden,  und  stellen  sie  sich  uns  als  ein  Product  inniger  Gattenund
  Verwandtenliebe  dar.
Hier  im  Schoosse  der  Familie  ist  aber  auch  der  Ursprung  der
hypokoristischen  Namensformen  zu  suchen.
Der  häufige  Gebrauch  eines  Namens  innerhalb  der  Familie  hat
gewiss  die  erste  Veranlassung  zu  seiner  Verkürzung  gegeben,  und
später  hat  die  Liebe  der  Eltern  zu  einander  und  zu  ihren  Kindern,
insbesondere  die  der  zärtlichen  Mutter,  noch  weitere  Veränderungen
liebkosender  Art  mit  ihm  vorgenommen.  Und  diese  mannigfaltigen
Kosenamen  dürfen  vielleicht  als  ein  laut  redendes  Zeugniss  für  das
Gemüthsleben  der  alten  Germanen  betrachtet  werden.
Nachtrag.
S.  271:  Finclbarus  ist  wahrscheinlich  ein  hiberniseher  Name.
S.  279:  Antibolus  ist  wahrscheinlich  ein  keltischer  Name.
Vgl.  den  armor.  Namen  Marchebol,  ssec.  9.  Cart.  Sti.  Salvat.  Roton.
(A.  de  Courson)  n.  2S6.
S.  282:  Zu  Feddo  vgl.  Sicco  Feidsma,  a.  1422.  Ubbo  Emm.  1.
19,  p.  289  =  Sicke  Fricksma,  a.  1422.  Egger.  Ben.  1.  1,  c.  221,
p.  226.  Feddeke  Uminga  1.  c.  ist  wahrscheinlich  identisch  mit  Frerick
Unga.  1.  c.  c.  217  p.  209.
S.  290:  Zu  Wya  vgl.  bei  Crecel.  1  ssec.  10.  die  friesischen
Namen:  Edchoi  17;  Frcthwi  16;  Rikwi  15;  Siwi  14;  Thiadwi  27,
dann  bei  Seger:  Bunwe  m.,  Rehme  f.
S.  302:  In  Hiltea;  Hildia  f.,  a.  774.  Trad.Wizenb.  n.  61,  dann
in  Sania  gehörten  e,  i  vor  dem  auslautenden  a  zum  Stamme.  Vgl.
Stark.  Uber  germanische  Personennamen.  Pfeiffer's  Germania,  2,  473.
S.  304  Anm.  2:  Militiis  ist  wahrscheinlich  ein  k  e  11  i  s  c  h  e  r  Name.
Auch  Davi,  David  können  keltisch  sein.  Vgl.  im  Cart.  Sti.  Salv.  Roton.
Milan,  a.  857.  n.  16;  Milcondois,  a.  821.  n.  146;  Finitit,  ssec.  9.
n.  256;  Finitweten,  ssec.  9.  n.  16;  Dan,  Daui,  Dawi,  ssec.  9.
n.  133,  34,  180.
S.  316:  Reiulo  im  Polypt.  Irm.  ist  wahrscheinlich  keltisch.
Vgl.  Riuthen-us,  a.  871.  Cart.  Sti.  Salv.  Roton.  n.  246.
S.  318:  Zu  Buiuqxs\.  ¥rev\\Boqen  und  TyndcBoaynks,ssec.  16.
Fries.  Arch.  1,  418  und  423.
            
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