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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 52. Band, (Jahrgang 1866)

332

Stark

fratre  suo  Meynheri“  291  u.  a.  Nappuhi  aber  kann  ich  nicht  als
hieher  gehörig  betrachten,  da  ich  in  ihm  nicht  eine  verkürzte,  sondern
eine  contrahirte  Form  sehe,  die  im  zweiten  Theil  in  Erwägung
gezogen  wird.  Andere  Namen,  die  etwa  Anspruch  hätten  hier  eingereiht ­
  zu  werden,  sind  mir  vorläufig  nicht  bekannt.
2.  Unter  den  verkürzten  Deminutiven  sind  die  mit  l,  k  und  z
gebildeten  einer  zweiten  Deminution  fähig.
Die  zweite  Verkleinerung  der  mit  l  gebildeten  und  verkürzten
Deminutiva  erscheint  nur  vereinzelt  in
Roleko  —  Rodolphus  Goldoghe,  a.  1290.  Cod.  dipl.  Lubec.  2
n.  76;  a.  1292.  I.  c.  n.  1016  A.  pag.  939;  Rolekin,  a.  1330.  1.  c.
n.  612;
Rulinus,  a.  1336.  ßaur.  Hess.  Urk,  3  n.  1077.
Luckele  f.  (=  Liudgard),  a.  1398.  ßaur.  Urkdb.  des  Kl.  Arnsburg ­
  n.  1122  ist  aus  einer  mit  k  gebildeten,  jedoch  verkürzten  Verkleinerung ­
  (aus  Ludike,  Lucke)  abermals,  und  zwar  durch  l  verkleinert. ­

Die  mit  z  gebildeten  und  verkürzten  Deminutiva  verkleinern
sich  aber  wiederholt  sehr  häufig  und  zwar  durch  i,  -in;  l,  -lin;
ch,  -chm  und  durch  t.  Es  zeigen  von  den  hieher  gehörigen
Formen:
i
Im  achten  Jahrhundert:  Pezzi,  Meichelb.  n.  467;  Mezzi  1.  c.
n.  13;  Tunzi  1.  c.  n.  210;  Tozi  I.  c.  n.  223;  Gunzi,  Verbr.  v.  St.  P.
16,  29;  Azzi  1.  c.  82,  13;  Ozi  1.  c.  154,  7;  ssec.  9:  Hizzi,  Urkdb.
v.  St.  G.  n.  410;  Zizi,  Meichelb.  n.  198;  ssec.  10:  Huzi,  Trad.
Emmer,  n.  16.  Quellen  z.  b.  G.  1,  14;  Chuonzi  1.  c.  p.  13  n.  13;
Razi,  Frek.  Heber.;  ssec.  11  :  Gozi,  Cod.  Patav.  1  n.  108  Mon.  b.  28;
Huzi,  Verbr.  v.  St.  P.  38,  53;  Enzi  I.  c.  2,  39;  Ruozi  I.  c.  2,  33;
ssec.  12:  Pulci,  Schenkgsb.  v.  Obermünster  n.  75  Quellen  z.  b.  G.
1,  495;  Zuzi,  Urk.  n.  3  bei  Stülz.  Gesell,  des  Stiftes  St.  Florian
p.  204;  Piezi  bei  Goldast.  2,  105  u.  m.  a.
in
Rozinus  =  Ruodolfus  de  Missowe,  ssec.  12.  Cod.  Trad.  Claustroneob.
  n.  199  und  200.
Chunzin  bei  Goldast  2,  121;  Wanzino  bei  Grad'  1,  906.
            
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