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Stark
clipl. Fuld. n. 44; Neribrant, a. 789. Dronke. Trad. et antiq. Fuld.
p. 165 c. 4 u. a.
Es ist aber auch möglich, dass Harco, Uerco aus Hardiko,
Herdiko verkürzt ist.. So wenigstens muss die Variante Herke gedeutet
werden, die nach Outzen 435 sich neben Heerthe findet, dem
Namen einer friesischen Sibylle, welche im Jahre 1400 gelebt hat
Lidke, a. 1428. Oldenb. Lagerb. Fries. Arch. 1, 463; Liudiko,
säe. 10. Crecel. 1, 18; Liidike, Lüddike in Outzen’s Gl. 441 =
Ludwig, Ludolf u. dgl. Vergl. bei Crecel. 1 stec. 10. Liudbad 17:
Liudbcdd 27; Liudgod 28; Liudger 17; Liudward 16; Liudidf IS.
Mit Ektldipse des t Lükke f., sau;. 14. Cod. dipl. Lubec. 2 n. 1099
d. i. wahrscheinlich Liudgerd, Friesisch ist auch die einfache Verkürzung
Ludde, Lüdde, Lüt, doch Liitel in Outzen’s Gl. 441 ist
= Lütelt (Liutold) mit apocopirtem t.
Metke f., a. 1428. Fries. Arch. 1. 471 = Mechtild.
Reitke und Heike m. bei Seger. Dieser Name erklärt sich durch
altfries. hreid, reid (Rohr), neufries. und nordfries. reyd (Richth.
828), in der Bedeutung „Pfeil“. Vergl. Hriatthrud f., a. 796.
Lacomhl. n. 6; Reodolt, a. 8SS. Häusl, n. 122; Riedidfus, a. 893.
Beyer 1 n. 13S p. 171; Chriotger, a. 790. Trad. Wizenh. n. 219 ;
Wulfried, saec. 9. Wigd. Trad. Corb. 376; Reudo, saec. 8. Polypt.
Irm. 7, 7; Reatila (mancip.) f., a. 744. Neug. n. 13.
Skeltko Roorda, a. 14S6. Ubbo Emm. 1. 2S p. 380; Scelto in
Outzen’s Gl. 449; Sippo Sceltumu, a. 1473. Ubbo Em. 1. 28 p.425;
Jacobus Sceltinga a. 1413. 1. c. 1. 17 p. 2S8. Da die auseinander
zu haltenden ahd. Stämme seilt und scult, welche beide zur Bildung
germanischer Namen verwendet erscheinen, altfries. sceld, neufries.
schild heissen, so wage ich nicht zu bestimmen, ob Scelto von Scolto
(saec. 3. ante Chr. bei Suffrid. de script. Frisiae dec. 1. c. 2; Nicolaus
Sculto, a. 1469. Ubbo Emm. 1. 26 p. 396) zu scheiden oder mit ihm
identisch und nur dialektisch getrennt ist.
Tatke m., und der verkürzte Frauenname Take bei Seger. Vergl.
Tadike f. 1. c.; Tcidaco; Tado, saec. 10. Crecel. 1, 14. Lübben stellt
in Haupt’s Z. 10, 300 diese Namen zu thiud; allein kann altes in
neufriesisch a werden? Mir ist ein diese Ansicht stützender Beleg
nicht bekannt. Tado, Tadako lassen vielmehr einen Stamm tad —
ahd. zat vermuthen; dem friesischen Tado entspricht auch vollkommen
ahd. Zato, saec. 9. Meichlb. n. 515.