Die Kosenamen der Germanen.
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auslautenden Namen, die bisher keine Erklärung gefunden haben.
Man vergl. daselbst Adalisma 213, 46; Aldisma 249, 28; Alcisma
263. 136; Bertisma 37, 34; Frodisma 146, 79; Galdisma 140,
49; Landisma 104, 32; Rodisma 130, 109; Genismus 67, 62;
Waltismus 32, 12; im Polypt. Rem. Hildisma 30, 73. Siebe auch
JJiez, Gramm. 1, 393.
Den Übergang zwischen den durch -n und -ism erweiterten
Formen bilden in den beiden Typtychen, aber auch in anderen
romanischen Quellen, jene Namen, in denen das in den Nominativ
gedrungene flexivische n durch m vertreten ist: im Pol. Irm. Bertimia
18, 88; Frodimia 210, 14; Landemia 88, 81; Waldemia 53, 8;
im Pol. Rem. Hildemia 50, 75; Hrodemia 16, 13; bei Pard. Anhang
n. 86 a. 726. Egomius (ep.); n. 180 a. 573. Animia u. v. a. Vgl.
auch Adamus filius Ademari, a. 984. Tirab. 2 n. 92.
Die entsprechende, rein germanische Form zeigen folgende
Namen:
Lintia, smc. 8. Verbr. v. St. P. 98, 17; Godin-us, ssec. 9. 1. c.
51, 30; Freiem, ssec. 9. Wigd. Trad. Corb. 437; Erlin, a. 954.
Neer. Fuld. Dr. c. 4; Hardin, a. 964. Günther n. 17; Malitin,
a. 1064. Ried. n. 167 u. v. a.
d) Endlich ist noch der Sylben -lin und -chin zu gedenken,
durch welche die verkürzten Namen verkleinert erscheinen. Reispiele
dafür sind:
Bertelinus — Berthelmus (eremita in Anglia), ssec. 8. AS.
Sept. 9, Tom. 3, 446;
Eberlinus — Eberwinus (vicedominus Bavaria: inf.), a. 1307
u. 1308. Rechnungsb. des Kl. Aldersbach. Quellen z. b. G. 1, 432
u. 454;
Goscelinus = Gaufridus, a. 1090. Cart. Sti Petri Carnot.
p. 628 n. 6 i). .
Besonders häufig erscheint diese Art der Verkleinerung in
romanischen Quellen und zwar schon im sechsten Jahrhundert; sie
ist aber, wie schon erwähnt wurde, keine besondere Deminutivform,
*) Goscelinus = Goslinus, Gozlinus ist eine romanische Form, und von ahd. Kozclin,
aus Kozo = Kotizo entstanden, aber auch von Közelin, das auf altn. (jautr zurückzuführen
ist, wenigstens formell verschieden, und dies insofern als das romanische
z (s, sc) = ahd. t ist.