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S t a r k
Schliesslich ist noch der Veränderungen zu gedenken, welche
die Consonantenverhindungen nt, nd und rf, rp im Auslaut eines
Stammes eingehen.
nt, nd.
Das einzige mir bekannte Beispiel, das für ein Schwinden der
Liquida oder für ihre Assimilation spricht, ist die Variante Hatto in
den Ann. Hildesh. zu Hanto (Augustens. ep.), a. 812. Ann. Lauresh.
min. 44. Pertz Mon. 1, 121. Vgl. 1. c. Anm. h.
Eine Assimilation anderer Art zeigt altn. Nanna (Baldur’s Gattin)
= ahd.Nandä, aber auchNannius(Feldherr des Maximus amBhein)
Greg. Tur. 2, 9; Nanna f., c. a. 951. Dronke n. 709, ferner Gunnr
(valkyrja), Vöhispä 24; Gunnar, S. Ölafsk. Tryggv. 3, 320 u, a.
Vielleicht gehört hieher auch ags. Pinewald (exorcista), a. 692.
Kemble 1 n. 34; vgl. Pendwald, ssec. 9. Liber vitse 21, 1: Pindwaldes-stigel,
c. a. 900. Kemble 5 n. 1093; Peiidvulf, ssec. 9. Liber
vitse 11,1; Pinda 1. c. 11, 2.
Die aus romanischen Quellen geschöpften Namen Trunnus
(Wilelmus), ssec. 11. Cart, Sti Vict. n. 149, Truannus, Rollannus, c.
a. 1033. 1. c. n. 313; Bermunnus, a. 1008 1. c. n. 113; Ingelsenna
f., a. 1037. 1. c. n. 33 zeigen Apokope des d.
rf, rp.
Assimilation dieser Consonantenverbindung vermuthe ich in
Eppha, a. 714. Trad.Wizenb. n. 6; Heppo neben Hepfo, a. 840.1. c.
n. 213 ; Eppho, a. 837. Dronke n. 303, statt dessen Schannat n. 424
auch wirklich Erpho gelesen hat. Auch wird der Zeuge Eppo, a. 970.
Beyer 1 n. 233 in der n. 245 a.975. Erpo geschrieben.
Als Eorpa ist auch zu fassen ags. Eoppa, a. 347. Chron. Sax.;
pbr. a. 644. Kemble 5, n. 984 p. 12.
Oh Sceppo (manc.), a. 788. Schann. n. 81, wenn nicht statt
Steppo verlesen, = Scerpo, Scerpfo (vgl. Scerpfolf manc. a. 819.
1. e. n. 302) ist, wage ich vorläufig nicht zu entscheiden, ebenso
v'enig ob l in heim und r in ei'l syncopirt erscheinen. Bis jetzt hat
sich meinen Forschungen jeglicher Beleg dafür entzogen bis auf
einen, der sehr zweifelhaft ist.
Die Gemalin eines Zeizo wird im Cod. Lauresh. n. 215 a. 791.
Ima, in der folgenden Nummer vom Jahre 803 Helmswint genannt.