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Stark
a. 940. Kemble 5 n. 1137 (Oda n. 1136); aber auch Elffo, Erffo
sa;c. 9. Urkdb. v. St. G. n. 525 u. v. a.
Anderseits liegt die zum Tlieil entferntere Möglichkeit vor, dass
ltta, Ricca, Siklco Verkürzungen der Deminutive Mita *), Richica 2 ),
Sigiko 3 ) sind. Bei solcher Annahme aber wären diese Formen den
unter Nr. 4 behandelten Kürzungen zuzugesellen.
Doch wie dem auch sei, nicht alle einfach erscheinenden Namen
mit einer Doppelconsonanz im Auslaut des Stammes dürfen für ähnliche
Bildungen gehalten werden. Schon die zweite Veränderungsart
der einfachen Kürzungen, der wir uns sogleich zuwenden, belehrt
eines anderen. Ihr zufolge kann bei Wortstämmen, die im Auslaut
eine Consonantenverbindung zeigen, die Doppelconsonanz auch durch
Assimilation entstehen, die in der Kegel der auslautende Consonant
auf den mit ihm gebundenen, selten umgekehrt, ausiibt.
Als Consonanten die assimilirende Kraft ausüben, erscheinen in
den vorliegenden Namen b, p, d, t, f, ch, l, m, n, s, als sich assimilierende
Consonanten l, n, r, h, und zwar beide in den Verbindungen
Ib, ip, hl, If, Ich, nd, ns, rch, rf, rp, rm, rn, rt, rd, hs, ht.
Bei mehreren der nachfolgenden Beispiele wird übrigens die
Doppelconsonanz auch durch Gemmination des auslautenden Consonanten
nach vorhergegangener Ekthlipsis der mit ihm gebundenen
Consonanz erklärt werden können.
Die zunächst kommenden Namen weisen auf Ul, If, rch, rm,
rn, rt, rd.
Id.
Hidda — Hildiberga, a. 776. Kausl. n. 17.
Hulda = Hilda (Mutter des Markgrafen Thietmar und des
Kölner Erzbischofs Gero), a. 970. Annal. Saxo. Pertz Mon. 8, 623,
62; 619, 10. HUldi heisst ein Sohn der Hildibuvch und des Barding
ssee. 9. Wigd. Trad. Corb. 210. Auch Baddo, ssec. 8. Polypt. Irm.
211, 25 scheint = jSaldo zu sein, da auch die Namen seiner
!) Vgl. Jutta = Judita saec. 12. Cod. trad. Claustroneob. n. 365 und 281, dann
Amita = Amallindis a. 712. Trad. Wizenb. n. 2,25;Emita f., ssec. 9. Polypt. Rem.
50, 68 und überhaupt die unter Nr. 3 erwähnten mit t (d) gebildeten Deminutiva.
2 ) Richica f. saec. 11.—12. Verbr. v. St. P. 44, 3.
3 ) Die Form Sigiko kann ich nicht nachweisen; sie mag wohl stets zu Siko, Sikko
verkürzt worden sein.