Die Pulslehre Tschang-ki’s.
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Es sagt ferner: Wenn die Nieren abgeschnitten sind, erfolgt
der Tod in vier Tagen.
In den alten Entscheidungen heisst es: Der Stein einer Wurfmaschine
kommt hart. Sucht man ihn, so ist er sofort zerstreut. Er
schlägt den Finger zerstreut und unordentlich wie eine losgelassene
Schnur. Dies hat genau dieselbe Bedeutung.
Der Stein ist der versunkene Puls.
Wenn der Puls des Lebensloses abgeschnitten werden wird, ist
Tanzen eines Fisches, Umhergeben eines Meerkrebses. Es kommt
gleich einer sprudelnden Quelle, es kann nicht gezogen und aufgehalten
werden.
(Erklärung.) In den alten Unterscheidungen heisst es: Bei dem
Tanzen eines Fisches scheint es, als ob es vorhanden wäre, es scheint
auch, als ob es nicht vorhanden wäre. Bei dem Umbergehen eines
Meerkrebses erfolgt mitten in der Ruhe plötzlich ein Sprung.
Das Buch sagt: Es kommt rasch in Aufwallungen gleich einer
sprudelnden Quelle, es entfernt sich in seiner ganzen Länge gleich
einer Senne, die abgeschnitten worden. Dies sind Pulse des Todes.
Bei dem Pulse gibt es einen entgegengesetzten Engpass. Die
Stelle, wo er sich bewegt, ist hinter dem Arme. Er entsteht gesondert
aus einem in der Reihe befindlichen Durchbruch. Er gibt kein Zeichen
und keine Erspähung.
(Erklärung.) Bei dem Pulse des entgegengesetzten Engpasses
geht die Ader nicht zu dem Munde des Zolles. Sie tritt bei den Fäden
des in der Reihe befindlichen Durchbruches heraus und mündet hinter
dem Arme in das zu der Hand gehörende Licht des Urstolfes des
Lichtes, das Gewebe der grossen Gedärme. Weil er nicht regelmässig
über den Engpass hinaufgeht, sagt man: ein entgegengesetzter
Engpass.
Es gibt einen entgegengesetzten Engpass an einer einzigen
Hand, es gibt auch einen entgegengesetzten Engpass an beiden
Händen. Man hat dies schon im Beginne des Lebens, es ist kein
krankhafter Puls. Wenn man den Kranken die Hand seitwärts emporrichten
lässt und den Puls fühlt, kann man es bemerken.
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