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Pfizmaier
Bei Erbrechen, Umkehren des Magens ist Schwimmen und
Schlüpfrigkeit offenbar. Ist Versunkensein, Häufigkeit, Dünne, Rauhheit,
so sind verknüpfte Gedärme und es ei’folgt der Untergang.
(Erklärung.) Bei Erbrechen und Umkehren des Magens ist die
Milz leer und es ist Schleim vorhanden. Bei Schwimmen ist Leerheit,
bei Schlüpfrigkeit ist Schleim, und dies sind regelmässige Pulse.
Deswegen wird gesagt: es ist offenbar.
Ist Versunkensein, Häufigkeit, Dünne, Rauhigkeit, so ist Luft in
geringer Menge, die Säfte sind vertrocknet. Es bewirkt sofort Verknüpfung
der Gedärme, der Koth ist gleich dem Schafkoth, und der
Tod erfolgt, ohne dass Rettung möglich ist.
Ist unter den Erspähungen des Ergiessens der Galle der Puls
von ablösender Nachfolge, so sei man nicht befremdet. Ist die Zunge
zusammengerollt, das Scrotum verschrumpft, ist Hohlheit, Verstecktsein,
so kann man dies bedauern.
(Erklärung.) Bei der Beobachtung des Ergiessens der Galle ist
der Puls des Urstoffes des Lichtes ein vortrefflicher. Bemerkt man
den Puls der ablösenden Nachfolge, so ist dies, weil eine Zeitlang
Reines und Trübes unter einander gemengt sind. Deswegen trifft
der Puls nicht zusammen und setzt sieh nicht fort, es ist keine Erspähung
des Todes.
Ist der Puls, versteckt und unmerklich, sind die vier Gliedmassen
hohl und verdreht, ist die Zunge zusammengerollt, das Scrotum verschrumpft,
so sind der Urstoff der Finsterniss und die Kälte stark,
und es gibt dann beklagenswerte Veränderungen.
Bei Husten ist der Puls sehr schwimmend. Ist er schwimmend
und stockend, so ist leicht zu heilen. Ist er versunken, versteckt und
streng, so ist die Zeit des Todes nahe.
(Erklärung.) Husten ist ein Ubelbefinden der Lungen. Das
Schwimmen des Pulses ist hier angemessen. Beobachtet man zugleich
ein Stocken, so wird die Krankheit zurückweichen. Ist Versunkensein,
Verstecktsein, verbunden mit Strenge, so besteht ein Gegensatz und
die Krankheit sitzt tief. Es lässt sich nichts als der Tod erwarten.