Die Pulslehre Tschang-ki’s.
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Bei Länge ist die Luft geregelt. Bei Kürze ist die Luft erkrankt.
Bei Dünne ist die Luft in Abnahme. Bei Grösse schreitet die Krankheit
vorwärts.
(Erklärung.) Länge ist die Ausdehnung der Luft. Deswegen
wird gesagt: die Luft ist geregelt. Kürze ist das Zusammenschrumpfen
der Luft. Deswegen wird gesagt: die Luft ist erkrankt.
Kleinheit ist die Abnahme der richtigen Luft. Grösse ist das
Vorwärtsschreiten der unrichtigen Krankheit.
Indem die Pulse den Krankheiten vorgesetzt sind, gibt es Angemessenes
und Unangemessenes. Je nachdem die UrstofTe der Finsterniss
und des Lichtes regelmässig oder unregelmässig, können Glück
und Unglück aufgeschlagen werden.
(Erklärung.) Bei den Krankheiten gibt es einen Urstoff der
Finsterniss und einen Urstoff des Lichtes. Bei den Pulsen gibt es
ebenfalls einen Urstoff der Finsterniss und einen Urstoff des Lichtes.
Wenn sie regelmässig entsprechen, so ist es glücklich. Wenn sie
unregelmässig erscheinen, so ist es unglücklich.
In dem Untenstehenden bis zu den Worten „der Tod lässt sich
ergründen“ ‘), was im Ganzen sieben und zwanzig Abschnitte, wird
erklärt und unterschieden, in welchen Krankheiten die Beobachtung
eines gewissen Pulses ein glückliches Zeichen, in welchen Krankh
eiten die Beobachtung eines gewissen Pulses ein unglückliches
Zeichen.
Bei dem Pulse des Schlagflusses ist Freude an dem Schwimmen
und Zögern. Ist er hart, gross, hastig und schnell, lässt sich das
Unglück erkennen.
(Erklärung.) Bei dem Schlagflusse ist Leere, man beobachtet
einen Puls der Leere und hält den schwimmenden und zögernden
für regelmässig. Beobachtet man im Gegentheil Härte, Grösse, Hastigkeit
und Schnelligkeit, so ist dies unregelmässig, und es ist keine
Aussicht auf Leben.
An der bezüglichen Stelle: die Zeit des Todes lässt sich bestimmen.