Die Pulslehre Tschang-ki’s.
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nicht vorhanden zu sein scheint, so nennt man dies den unbedeutenden
Puls.
Die drei Abtheilungen ohne Kraft. Drückt man ihn, wird er gross.
Aufgelöst, überhand nehmend, nicht zusammenraffend. Der zerstreute
Puls lässt sich untersuchen.
(Erklärung.) Wenn die drei Abtheilungen: der schwimmende,
der mittlere, der versunkene äusserst kraftlos sind, wenn er (der
Puls) unter dem Drucke sich vergrössert, wenn er aufgelöst, überhandnehmend,
nicht zusammenraffend ist, so nennt man dies den
zerstreuten Puls.
Ist blos der mittlere kraftlos, so heisst dies mit Namen: hohl.
Indem man die Sehnen auseinander drängt, auf den Knochen trifft,
lässt der versteckte Puls sich suchen.
(Erklärung.) Ist der schwimmende und der versunkene kräftig,
der mittlere beim Fühlen kraftlos, so nennt man dies den hohlen
Puls. Erhält man ihn erst unter dem Drucke, wenn man die Sehnen
auseinander drängt, auf den Knochen trifft, so nennt man dies den
versteckten Puls.
Die obigen zehn Pulse sind solche, welche von den Abtheilungen
und Sitzen ihren Namen erhalten. Deswegen leiten sie das Schwimmen
und das Versunkensein.
Dreimaliges Ankommen ist Zögern. Sechsmaliges Ankommen ist
Häufigkeit.
(Erklärung.) Einmaliges Ausathmen, einmaliges Einathmen nennt
man das einmalige Athemholen. Wenn er hei einmaligem Athemholen
dreimal kommt, so nennt man dies den zögernden Puls. Wenn er
hei einmaligem Athemholen sechsmal kommt, so nennt man dies den
häufigen Puls.
Was hier genannt wird, erhält von der Ankunftszahl des Pulses
seinen Namen. Alle Pulse, die von der Zahl ihrer Ankunft den Namen
erhalten, leiten das Zögern und die Häufigkeit.