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P f i z in a i e r
Geheimniss war, bekannt machte. Die Benennung I-tsung (ärztliches
Stammhaus), die in Bezug auf Tschang-ki in der kaiserlichen Ausgabe
seiner Werke gebraucht wird. kann daher in keinem anderen
Sinne als demjenigen von „Vater der Arzneikunde“ verstanden
werden.
Ausserdem hinterliess Tschang-ki noch zahlreiche Schriften
aus allen Fächern der Arzneiwissenschaft, wodurch er den nachfolgenden
Geschlechtsaltern als Muster voranleuchtet. Besonders ist
es die oben genannte Pulslehre, sowohl die allgemeine als die
specielle, welche, von ihm ausgearbeitet, ganz ungewöhnlichen
Scharfsinn und seltene Beobachtungsgabe bekundet.
Die hier mit ihren Erklärungen mitgetheilte allgemeine Pulslehre
zeigt, was Methode und Besultatc der Beobachtung betrifft,
sehr bedeutende Abweichungen von der unsrigen und unter den vorkommenden
Aussprüchen scheinen viele zu kühn oder spitzfindig zu
sein, allein hei dem Umstande, dass sic von allen ärztlichen
Autoritäten China's anerkannt werden, dürfte selbst dasjenige, was
unserer Pulslehre fremd ist oder mit derselben nicht übereinstimmt,
immerhin Beachtung verdienen.
Die am Schlüsse heigefügte, dem Werke Su-wen entlehnte Zeichnung
wird für fehlerhaft gehalten und entsprechend berichtigt. Diese
Berichtigungen sind jedoch nicht in der Zeichnung selbst, sondern in
dem auf sie folgenden Texte untergebracht worden. In dieser Hinsicht
ist auch die in der Abhandlung: „Die Erklärung einer alten chinesischen
Semiotik“ nach dieser Zeichnung in einer Note hingestellte Bemerkung,
dass der „Schuh“ in der Richtung des Ringfingers gelegen,
dahin zu berichtigen, dass sowohl der „Schuh“ als der „Zoll“ und
der „Engpass“ in der Richtung des Zeigefingers gelegen sind.