Skip to main content Jump to sidebar

Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 52. Band, (Jahrgang 1866)

P  f  i  z  m  a  i  e  r,  Die  Pulslelire  Tschang-ki’s.

207

Die  Pulslehre  Tschang-ki'  s.
Von  dem  w.  M.  Dr.  Aug.  Pfizmaier.
Die  Pulslelire  Tscliang-ki's  schliesst  sich  der  unter  dem  Titel:
„Die  Erklärung  einer  alten  chinesischen  Semiotik“  in  den  Sitzungsberichten ­
  der  philosophisch-historischen  Classe  veröffentlichten  Abhandlung ­
  unmittelbar  an.  Während  diese  von  den  aus  der  Farbe,
der  Stimme  und  den  aus  Fragen  im  Allgemeinen  sich  ergehenden
Zeichen  handelt,  umfasst  die  gegenwärtige  Abhandlung  die  aus  dem
Pulse  im  Allgemeinen  sich  ergebenden  Zeichen.
Verschieden  von  der  hier  behandelten  allgemeinen  Pulslelire  ist
die  specielle  Pulslelire,  welche  in  mehreren  umfangreichen  Büchern
die  Beobachtungen  des  Pulses  im  gesunden  und  normalen  Zustande
so  wie  bei  einer  Anzahl  krankhafter  Zustände  und  ausgesprochener
Krankheiten  und  zugleich  die  Andeutung  der  entsprechenden  Behandlung ­
  enthält.
Die  Lehre  von  dem  Pulse  wurde,  wie  angenommen  wird,  zuerst
von  Khi-hoang,  einem  Minister  Hoang-ti’s,  aufgestellt  und  später  in
dem  von  Yang-sehang-schen  verfassten  Werke  Su-wen  (die  einfachen ­
  Fragen)  weiter  ausgeführt.  Den  Beobachtungen  Khi-hoang’s
wird  indessen  Unvollständigkeit,  denjenigen  Yang-schang-schen’s  Unzuverlässigkeit ­
  zum  Fehler  gerechnet.
Zu  den  Zeiten  der  späteren  Han  veröffentlichte  Tschang-lu  sein
grosses  und  sehr  gründliches  Werk  über  die  Erkältungskrankheiten,
bei  welchem  er  insofern  in  neue  Bahnen  einlenkte,  als  er  nebst  den
Auseinandersetzungen  über  die  Krankheiten  auch  die  Behandlung
durch  Heilmittel,  welche  vor  ihm  ein  nur  Wenigen  anvertraute
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.