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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 52. Band, (Jahrgang 1866)

Beiträge  zu  Aristoteles  Poetik.

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restituiren  ist:  ri>v  S‘  opvkoiv  jroXXä  pezaßaXXovai  xxzä  zag  6>pag  xai  vö  %pSip.a
xat  zqv  <po)vr/V,  ofov  6  xozzutpog  ävr!  ptsXxxög  iazi  ExvSrög,  xai  rvjv  ipwv'öv  ö’  Faxet
äXXcuav.  Denn  ö’Fax«  A",  Faxe:  ö’C\  die  Vulgate  Faxet.  Auch  e’art  Igaväcg
für  die  Vulgate  £avSog  denke  icli  richtig  liergestellt  zu  haben  aus  der  von  jenen
beiden  (auch  sonst  noch  an  vielen  Stellen  genauer  zu  berücksichtigenden)
Handschriften  dargebotenen  Lesart  k'EavSog:  womit  zu  vergleichen,  dass  Psych.
4i6  b  IG  in  dem  Vat.  W  statt  sartv  geschrieben  ist  e|.  Und  diese  beiden  Schreibungen ­
  helfen  vielleicht  auch  in  der  Poetik  1432  a  17  die  Lesung  r.zzXz'jp.ivo
d’iazlv  zig  unterstützen:  denn  die  Milteiform  ic,  für  sartv  angenommen,  erklärt ­
  sich  ja  daraus  das  handschriftliche  KsnXe'/p.svri  Sk  Xitgig  nicht  minder  als
aus  der  einen  kleinen  Anstoss  bietenden  Vulgate  TrsjrXFyptsvijv  8i,  iig  pg.  Das  Aufgeben ­
  der  Construction  aber  (>.:’•/tu  Sk  a~Xf,v  p.kv  —  neTcXeypsvrj  S’  s’artv  yjg)  hat,
um  in  der  Nahe  zu  bleiben,  an  Poetik  1439  b  24  sq.  Sic/,  zo  e’v  p.kv  rvj  rpaywSia  p:r>
i'/SijBtsäzi  —  ev  Sk  zp  izrj-aua  .  .  k'azi  einen  Anhalt.
Doch  von  der  Abschweifung  zurückzukehren,  in  der  k’xSeaig  des  Iphigeniamythos
  habe  ich  für  die  folgenden  Worte  sX-äciiv  Sk  xat  Xpiojug  SuezBcu
püXoiv  ävE'yvthptasv  Z.  K.  A.  S.  S.  23  wohl  mit  Recht  gegen  die  hergebrachte
Auffassung  geltend  gemacht,  dass  nach  dem  Zusammenhang,  namentlich
wegen  der  b  10  folgenden  Worte  xarä  ro  üxog  ei-wv  xzX.  nicht  'er  erkannte
(die  Schwester)’,  sondern  'er  ward  erkannt’  gefordert  werde.  Und  auf  Grund
dieser  Erklärung  glaubte  ich,  der  allgemeinen  Meinung,  dass  a-jeyvüpiaev  das
nicht  heissen  könne,  mich  anschliessend,  hier  dieselbe  Verbesserung  ävs'yvwpta.S-vj
  empfehlen  zu  dürfen,  die  Spenge!  an  einer  entsprechenden  Stelle  16,  1434
b  32  gemacht  hatte,  und  die  an  mehreren  anderen  (wie  1434  b  27,  1433  a  3)
genügende  Analogie  fand.  Susemihl  hat  neuerdings  aVE-yvcoptacV  an  beiden  Stellen
belassen  und  fasst  es  in  dem  Sinne,  er  ward  erkannt,  oder  gab  sich  bekannt,  indem ­
  er  auf  die  Analogie  17,  1433  b  21  dvayvcnpiaa?  zactg  verweist.  Es  lag  nahe,
zu  fragen,  ob  für  das  Simplex  ‘yvtopt^stv,  das  in  alter  Zeit  und  im  Dichtergebrauche,
sowie  in  ganz  später  Griicität  die  Bedeutung  von  övjXoöv,  fxvspiv  7r&t£tv  gehabt
hat,  sich  Belege  dieser  Bedeutung  aus  Aristotelischen  Schriften  gewinnen  Hessen.
Eine  darauf  hin  an  den  logischen  Schriften  angcstellte  Untersuchung  hat  aber
zu  keinem  verlässlichen  Resultat  geführt.  Allerdings  begegnen  Stellen,  an  denen
es  nach  dem  Zusammenhang  und  unserer  Art  zu  denken  und  zu  reden  nahe  gelegt ­
  scheint,  ‘/vwot'Jstv,  ■yvtnpt'aai  =  SvjXovv,  dijXmaat,  detxvüvat  und  ähnlich  aufzufassen, ­
  wie  Top.  141  a  28,  139  b  14,  149  a  26  u.  a.  und  wie  auch  die  Definition
des  opicrp.6g,  er  sei  ovziag  yveuptapog  (Anal.  post.  II  3,  90  b  16),  von  Einigen
als  notificatio  oder  declaratio  essentiae  genommen  worden  ist.  Allein  allen  hierher ­
  zu  ziehenden  Stellen  treten  'andere  parallele  an  die  Seite,  durch  welche
jenen  die  Beweiskraft  wieder  entzogen  wird.  Wenn  nun  nicht  Andere  vielleicht
glücklicher  im  Finden  sind,  so  sind  wir  allerdings  auf  jene  drei  Stellen  der
Poetik  beschränkt,  welche  für  ävcc/vwptaae  eine  andere  Bedeutung  als  die  des
Kundgebens  schlechterdings  nicht  zulassen.  Darf  man  aber  diese  neben  der
anderen  in  der  Poetik  wiederholt  vorkommenden  (vgl.  z.B.  Kap.  14)  statuieren,
so  ergibt  sieh  zunächst,  dass  auch  die  erste  Stelle  16,  1434  b  32  völlig  unversehrt ­
  übeiliefert  ist  ofov  ’Ops’anjc  e’v  rjj  ’lprysvst'a  av-^vwptasv,  Sri  ’Opianjc -
            
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