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nicht mehr als ein lediglich den Orest und die Iphigenie angehendes erscheint,
sondern an verschiedenen Personen, zu verschiedenen Zeiten, und an verschiedenen
Orten eintreten konnte. Zu dem Ende ist jeder Zug beseitigt, der dieser
Allgemeingiltigkeit entbehrt und nur an Orcst und Iphigenie sich verwirklichen
konnte. Auf diese Weise gewinnt der Dichter das als Forderung der Dichtung
aufgcslcllto xa^oXo-j, und indem er erst von da herab zur Individualisierung
schreitet, wird man aus seiner noch so sehr mit concretcn Zügen ausgestatteten
Dichtung jenes herauszuheben immer im Stande sein. Das Beispiel selbst
ist in seiner Fassung nicht frei von sprachlichen Schwierigkeiten: aber nicht in
den Worten XP° V V varepov rw äcfEXpcö avvißri sX^siv zf,g i'epsiac, zu denen ein
e’xsi nicht erforderlich ist: und auvs’ßvj ist sehr bezeichnend, weil es den hier
nicht in Betracht kommenden Zweck und die Absicht ausschliesst, wie Phys.
196 b 34 ;?X.Ss cf’ o-j zovzov svexa, aXXx ovvißri uvzöp iXäeZv xai xoivjaui zouro
[voü xopioaoäai evExa] (Bonitz Stud. I 6ü). Dagegen wird man das folgende
zo dl ozi ivstXsv o rJiog dia nv’ aizixv ecoi voö xalzdXou £X3;Zv s’xei, xai £f’ o n
di, slgoi zov pväov kaum ohne den Anstoss lesen, der in der Wortstellung von
£X3eZv £xsi, das ja nicht von zov xxäiXov abhängig sein kann, liegt. Und drängt
dieser Anstoss zur Annahme einer Verderhniss, so weiss ich noch jetzt nichts
besseres als die Z. K. A. S. S. 23 empfohlene und schon vor mir von Düntzer,
Rettung S. IS vorgeschlagcne Tilgung der mit s£o> toD p.v5ov parallelen Worte
E90J roO xxSoXov. Allein die Beobachtung mancher auffälligen Eigenheit in der
Aristotelischen AVortstellung regt das Bedenken an, ob nicht vielleicht auch
dieses Exempel dem Aristoteles selbst zuzuerkennen sein dürfte. Man vergleiche
z. B. Politik II 7, 1206 a 37 doxEi 7ap zun zo zrspi zag ovaiag sivai pi-7«rrov
zEza.y.3ai xaXcöf. Oder Politik III 16, 1287 a 33 zo de r<öv te^vwv sivat
doxsi irapaderypa •■psvSog, on xrX. IV 3, 12S9 b 28 Sri ~aavj; iazl ps'pij -Xei'oj
“iXsoic zov apt.5p.dv. IV 11, 1293 a 40 zoi/g dl avzovg zovzovg opovg avoqxoZZov
avai xai ttöXecoj apErijs xai xuxiag xai rrcXicAac. Topik 147 b lb (cf. 23) siäeiv
’jxp vj ävKjörvjra ovdlv diaylpsi vj ozipyjaiv loozrizog. Mehrere recht auffällige
Beispiele hat Waitz zum Organon 70 b 9 und 20 b 31 zusammengestellt, die
übrigens nicht alle von gleichem Werthe sind, wie auch bei den oben zusammengestellten
bei einigen die Absicht des Aristoteles deutlich fühlbar ist,
die bei anderen weniger erkennbar ist. Besonders häufig ist die durch Zwischenschiebung
mehrerer Worte bewirkte Lostrennung des Genetivs von seinem
Regens, die ebenfalls hier und da so auffällig erschienen ist, dass man sich zu
Änderungen berechtigt glaubte, über welchen besonderen Fall ich bei einer
anderen Gelegenheit Näheres auszuführen gedenke. Darf man nun an unserer
Stelle das zwischen eng zusammengehörige Glieder des Suhjectes eingedrängte
prädicative e|w zov xaäiXov wenigstens erträglich linden, so gewinnt allerdings
die Anknüpfung des Folgenden mit dem nur im Ausdruck variierten Prädicat
e'910 roü pväov darum Einiges, weil die Verbindung durch xai-dl, wenn ich
recht beobachtet habe, dem Satz eine etwas grössere Selbständigkeit verleiht,
der die (wenn auch modifieierte) Wiederaufnahme des Prädieates angemessener
ist. Für xal-dl führe ich Beispiele nicht an, ausser einem aus der Hist. anim.
632 b 16, wo diese Verbindung auf Grund handschriftlichen Zeugnisses zu