Beitrage zu Aristoteles Poetik.
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Scala von Begriffen vom Wcrtlilosen, Unbedeutenden, Unbrauchbaren, Verächtlichen,
Hässlichen und Lächerlichen bis hinauf zum Gemeinen und Bösen einschliesst.
In dem Schlusssatz des IS. Kap. 1454 b 16 habe icb aiaSvjasi; von dem
verstanden, was im Unterschiede von dem geistigen Gehalte des Dichterwortes
durch Stimme, Geberden, Costüm, kurz alles Sinnfällige dem Auge und Ohre
des Zuschauers dargeboten wird. Diese Deutung hat Bernays in seiner sinnreichen
Schrift über die Dialoge des Aristoteles S. 6 und 138 gegen andere
Auffassungen eingehend und überzeugend begründet. Da jedoch gegen seine
Darlegung von sehr beachtenswerther Seite Einspruch erhoben worden und
sich Bernays’Beweisführung vielleicht noch dureh das eine und andere Moment
ergänzen lässt, wird es nicht unnütz sein, die Untersuchung von Neuem aufzunehmen.
In der Poetik wird das Wort noch einmal in einer von dem gewöhnlichen
Gebrauch abliegenden, der obigen entsprechenden Weise angewendet 1451 a 7
r&O 5k pvjxoug opog pev ixpdg xobg ä'/wvas za! -vjv ctiaSriaiv ou xrjg riy-j^g iaxiv.
Vergleicht man hiermit 6, 1450 b 18 xr,g rpa'/wdt'as öuvapts za! avsu ä'/wvos za!
üirozptrwv , und ferner 13, 1453 a 27 ini yy.p rwv ctzyjvwv za! rwv deycivwv
rpa-ytzwrarat ui rotaörat fat'vovrai, und 24, 1459 b 26 s’v p£v xr, rpcc'/wdief p:'o
iv5iy_iaSrca cipa irparro'psva koXXu. pz’pv) ptpetaSai, aXXa xd im r/js axr,-jf,g za!
xfiiv üzrozptrwv pipog pävov, so wird man kaum umhin können, in diesen Stellen
allen Combinierungen synonymer Begriffe zu sehen, die im Einzelnen wenig
divergierend darin Übereinkommen, dass die schauspielerische Vergegenwärtigung
und Darstellung des Drama auf der Bühne bezeichnet werden soll. Auch
bei a'/wv wird man in diesen Verbindungen nicht so sehr an die (übrigens auch
bei Aristoteles nachweisbare) Bedeutung 'Versammlung’, als an die in äyuviimäca
liegende Bedeutung schauspielerischer Action denken. Dann aber umgrenzt
sich in der Verbindung mit diesem auch der Begriff’ der aieS-fitjig, die
nach Analogie der zweiten Stelle der ircoxpiaig, überhaupt dem, was die vr.ozptrat
angeht, entsprechen muss. Und es darf der Unterschied des Numerus,
der an dem zwiefachen Gebrauch von wfus und oif/Eis seine zutreffende Parallele
bat, kein Hinderniss sein, die für obige Stelle durch die analogen gesicherte
Bedeutung von ataSvjffts auch auf diejenige anzuwenden, von der wir
ausgingen, um so mehr, da ja dieser Pluralgebrauch weder einer ungezwungenen
grammatischen Erklärung noch der Belege auch bei Aristoteles ermangelt.
Diese bisher nur durch die beiden Stellen der Poetik feslgestellte Bedeutung
von au<7jr / aig glaube ich noch ein drittes Mal in einer Stelle der Rhetorik
nackweisen zu können, die ich im Zusammenhang hieker setze: II 8, 1386 a 29
inei 5’iyjbg yatvo'psva ra rar 75 e’Xeetva e’artv, rä 5k pvptoaröv ixog fEVÖpeva vj
iaipevu ovr’ i\-L~oyxeg oute (ZEp.vv5p.Ev0t r) oXws oüz e’Xeovotv r t ovy_ opotws,
äva'/zvj tobg tzovatrsp^a^opsvous ayryj.ua 1 za! ^vwvats za! uiaSrjaBi za! oXws e’v
vnozpiast e’Xeecvovs'pouj Etvat (I77ÜS -yäp jrcuoöat yat'vsajat xd zazöv zpd oppärwv
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