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der Gorgone zum Gegenstand hatten, und den gefesselten Prometheus
(denn es ist kein Grund vorhanden, an einen andern zu denken, und
Aristoteles nennt keine Trilogien), welche beide der Tipara und des
rsparätdeg nach ihrem Stoff nicht entrathen konnten, als ganz besonders
auf die Hadestragödien, die, wie immer sonst ihre Composition
sein mochte, lediglich durch die Unterweltsscenerie alle mit einander
naturgemäss unter die Gattung des rsparüi'hg zu stehen kommen.
Allein das repar&dsg kann nicht der verflochtenen, pathetischen,
ethischen Art als vierte Art der Tragödie an die Seite gesetzt werden.
Dies verbietet die Weise, wie im vierzehnten Kapitel das reparüosg
im Unterschiede vom aaßepöv und lleeivöv als nicht mehr zur spezifischen
Aufgabe der Tragödie gehörend hingestellt wird, und es
verbietet es noch entschiedener die Aufstellung der dem Epos mit
der Tragödie gemeinsamen Arten im 24. Kapitel. Nach letzterer
Stelle darf nicht bezweifelt werden, dass zu den drei hier genannten
Arten die einfache Tragödie als vierte gehörte, welche als Gegensatz
zu der verflochtenen so notlnvendig gefordert wird, wie dem verflochtenen
Mythos der einfache entgegengesetzt war. So werden wir
denn zu dem weiteren Resultate gedrängt, dass in einer Textlücke
vor r/ di naS^rixr) die mit rj di änlyj eingefiihrte einfache Art mit
ihren Beispielen verloren gegangen ist. Dort eingesetzt, gewinnt
überdies die Anordnung an Zweckmässigkeit, indem paarweise die
als Gegensätze zusammengehörigen, die verflochtene und einfache,
die pathetische und ethische, zusammengestellt sind, wie sie entsprechend,
nur mit Umkehr der Gegensätze, einfache und verflochtene,
ethische und pathetische, im 24. Kapitel aufgezählt sind.
Diesen vier Arten schliesst sich, auch in der Form verschieden, nicht
als eine besondere, jenen gleichgestellte Art, sondern als ein im
thatsächlichen Gebrauch der Dichter zu einer Wichtigkeit gelangtes
Element das reparüöig an, zu dessen Verderbniss der Verlust der
einfachen Art bei der ausdrücklichen Forderung von vier Arten
augenscheinlich einiges beigetragen hat •)•
*) Ich darf nicht unerwähnt lassen, dass die im Text begründete Auffassung der gan
zen Stelle so gewonnen ward, dass ich die von verschiedenen angesponnenen
Fäden in einen Knoten sammelte. Petrus Vietorius, dem die Herstellung von adov
verdankt wird, hat die in dem zusammenfassenden oua £V qtöo’j liegenden
Schwierigkeiten dargelegt, ohne doch seinen wohlbegründeten Bedenken ein