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rechtigter Weise und Aristotelischer Manier entgegen, durch Tilgung
einiger Worte zu verkümmern.
Die bisherigen drei (oder vier) Möglichkeiten bleiben in verschiedenen
Graden hinter der geforderten Wirkung zurück. Der Übergang
von Glück zu Unglück entspricht der tragischen Wirkung; dennFurcht
und Mitleid erheischen (nach Rhetor. II 5 und 8) ein x.axov Au7tr,pöv
r, ipSapzuov zu ihrem Object, wie es die dzvyj.a vergegenwärtigt.
Doch soll dieser Umschwung sich weder an dem sittlich Reinen noch
an dem sittlich Verkommenen vollziehen, sondern an dem, der die
Mitte hält zwischen beiden, das ist demjenigen, der weder durch
Tugend und Gerechtigkeit über alle ragt, noch durch Schlechtigkeit
und Rosheit das Unglück verschuldet, sondern durch ein Vergehen
(äij.apz(a), das den sittlichen Charakter des Menschen nicht aufhebt
und doch dem Ungemach eine Handhabe leiht. Denn die äp.apzia
bleibt in merklichem Abstande von der xaxra oder aoixia entfernt:
nämlich und ddixr,p.u sondern sieb, wie die Rhetorik 113,
1374 b 7 lehrt, der Art, dass zwar beides nicht unbewusst und unüberlegt
geschieht ([Ar, -apä/.oya), aber jenes nicht, wohl aber
dieses ein Ausfluss der Bosheit ist (dno !rovr,piag). Und übereinstimmend
die Nicomacbische Ethik V 10, 1133 b 12 sqq. Aus derselben
Stelle entnimmt man das oft von Aristoteles mit Nachdruck
Hervorgehobene, dass das Urtheil über die Handlung nicht durch
diese seihst, sondern durch die npouipsaig, die sie eingab, bestimmt
wird: war diese novriptx, so wird die Handlung zur aoixia und der
Handelnde zum äoixog, war aber die npoaipsoig Imsixrig, so macht
die Handlung, auch wenn sie an sich ein ddixr,p.a ist, den Handelnden
nicht zum äoixog und novripog. (Nicom. Eth. VII 11, 1132 a 16
7xovr,päg o’ oü- 77 yäp ixpoaiptoig emsixr,g. Rhetor. I 13, 1374 a 11
£v ydp zf, npoaipSosi v? p.oy^v]pia xai ro äoixiTv. II 3, 1382 a 33 zü
npocupüoSai yäp 6 äoixog äoixog. Top. IV 5,126 a 36 rtävzeg yäp o£
ipavloi xazd. trpoaipsaiv Aiyovrca). Und was von der irpouipiGig, gilt
auch vom ixoiicsiov (dessen Verwandtschaft und Unterschied Nie.
Eth. 1111 b 8; 1133 b 9 u. a. aussprechen), das darin besteht, dass
der Handelnde ddihg xai p.r) äyvoöiv npäzzr, p.r,zz Sv p.r,ze ä> p.r,zs ou
evsxa, Nicom. Eth. V 10, 1135 a 24, und wenn es in demselben
Zusammenhang (a 28) weiter heisst ivoiyjzai di zgv zvüz6[asvov nazipa
dvat, zov d’ Szi p.iv ävSpojnog r, zöiv napovzow zig yivüaxuv,
özl di nazrtp äyvod.v. so ist die Anwendung hiervon auf den Ira-