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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 51. Band, (Jahrgang 1865)

Di«  Erklärung-  einer  alten  chinesischen  Semiotik.

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Unternehmungen  hebt  man  die  Gewalt,  selbst  wenn  die  Unternehmungen ­
  fehlschlagen,  empfindet  man  keine  Reue;  denn  man  liebt
es  gewöhnlich,  nach  eigenem  Willen  zu  handeln.  Auch  hierin  ist  der
Urstolf  des  Lichtes  übermässig  hart  und  zum  Durchschneiden  entschlossen. ­

Dies  ist  die  Gemüthsbeschaffenheit  des  Menschen  des  grossen
Urstoffes  des  Lichtes.

Bei  der  Gemüthsbeschaffenheit  des  kleinen  Urstoffes  des  Lichtes
untersucht  man  und  schätzt  sich  seihst.  Der  Sinn  ist  klein  und  leicht
zufrieden  gestellt.  Man  liebt  das  Äussere,  aber  nicht  das  Innere.  Im
Stehen  blickt  man  gerne  aufwärts.  Im  Gehen  liebt  man  es  sich  zu
bewegen.  Die  beiden  Arme  und  die  beiden  Armgelenke  gehen  gewöhnlich ­
  über  den  Rücken  hinaus.
(Erklärung.)  Bei  dem  kleinen  Urstoffe  des  Lichtes  ist  der
UrstotT  des  Lichtes  unbeträchtlich  und  die  Helle  klein.  Deswegen
untersucht  man  in  kleiner  Untersuchung  und  schätzt  sich  selbst  als
eine  kleine  Obrigkeit.  Der  Sinn  ist  klein  und  leicht  zufrieden  gestellt.
Man  liebt  die  Verbindungen  nach  Aussen,  aber  nicht  den  Anschluss ­
  im  Inneren,  weil  der  Urstolf  des  Lichtes  von  Natur  nach
Aussen  gerichtet  ist.  Im  Stehen  blickt  man  gern  aufwärts,  weil  der
Urstolf  des  Lichtes  von  Natur  in  der  Höhe  befindlich  ist.  Im  Gehen
liebt  man  es  sich  zu  bewegen,  weil  der  Urstoff  des  Lichtes  von  Natur
beweglich  ist.  Dass  die  beiden  Arme  und  die  Armgelenke  gewöhnlich
über  den  Rücken  hinausgehen,  ist  ebenfalls,  weil  der  Urstolf  des
Lichtes  von  Natur  Freude  an  dem  Zeigen,  aber  keine  Freude  an  dem
Verbergen  hat.
Dies  ist  die  Gemüthsbeschalfenheit  des  Menschen  des  kleinen
Urstoffes  des  Lichtes.

Wer  das  richtige  Mass  der  Urstoffe  der  Finsterniss  und  des
Lichtes  gefunden,  ist  ein  schlichter,  verträglicher  Mensch.  Er  ist  bei
nichts  furchtsam,  er  ist  hei  nichts  fröhlich.  Willig  folgt  er  den  Dingen,
aufmerksam  erneut  er  sich.  In  seiner  Bescheidenheit  ist  er  ein
Weiser.  In  seiner  Überschwänglichkeit  ist  er  ein  glücklicher  Menschd.
  pML.-hist.  CI.  LI.  lid.  I.  Hft.  5
            
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