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Dr. P f i z m a i e r
Was über dem Armgelenk, erspäht die Lenden und den Bauch.
Die Hand ist der Erspähung der Schenkel und der Fiisse vorgesetzt
Der Arm ist der Erspähung der Schultern und des Rückens vorgesetzt.
Der „Schuh“ ist der Erspähung des Brustkorbes und des
Vordertheiles der Brust vorgesetzt. Die Mitte der Handfläche ist der
Erspähung der Mitte des Bauches vorgesetzt.
Was hinter dem Hauptgelenk des Daumens der Hand sich befindet,
heisst mit Namen: der Fisch. Derselbe ist bisweilen von grüner
Farbe, bisweilen zeigt er grüne Adern. Dies ist dann der Erspähung
der Kälte in der Mitte des Magens vorgesetzt.
Man beobachtet, an welchem Orte Kälte oder Hitze vorhanden
sind, und dies ist dem vorgesetzt, dass die Krankheit Kälte oder
Hitze liervorhringt.
Man beobachte die Gegend über und unter dem Nabel. Was
oben, ist für den Magen, was unten, ist für die Gedärme. Wenn die
Haut des Bauches kalt oder heiss, ist bei den Gedärmen und dem
Magen etwas Entsprechendes. Bei dem Magen ist Freude an kaltem
Getränk. Bei den Gedärmen ist Freude an heisser Brühe. Das Heisse
sei nicht siedend heiss. Das Kalte sei nicht eisig kalt.
(Erklärung.) Dies erläutert die Weise der Beobachtung des
Nabels.
Die Gegend über dem Nabel ist der Erspähung des Magens
vorgesetzt. Die Gegend unter dem Nabel ist der Erspähung der
Gedärme vorgesetzt. Fühlt man, dass die Haut des oberen oder
unteren Theiles des Bauches kalt oder heiss ist, so weiss man, dass
in dem Magen oder in den Gedärmen eine entsprechende Krankheit
der Kälte oder der Hitze ist.
Ist eine Krankheit in dem Magen, so findet sich immer Freude
an kaltem Getränk. Ist eine Krankheit zwischen den Gedärmen, so
findet sich oft Freude an heisser Brühe. Es sind dies die Zeichen.
Gibt man aber heiss zu trinken, so darf man nicht so weit gehen, dass
es siedend heiss ist. Gibt man kalt zu trinken, so darf man nicht so
weit gehen, dass es eisig kalt ist. Es ist nämlich zu fürchten, dass
bei dem Eigenwillen etwas verfehlt wird, und man soll sich nur an
die angemessene Kälte und Hitze halten.