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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 51. Band, (Jahrgang 1865)

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M  u  s  s  a  f  i  a

lat.  ital.  o:  sofegato  1134
lat.  ital.  u:  remore  987
ital.  u:  zelivo  890.
Dann  statt  i  in  der  vorletzten  Silbe  von  Proparoxytonis:
homeni  29,  oribel  233,  termene  1228  (neben  tennine  25),  ven-(legi
  11  öS,  verzene  1.
IE  statt  e:  iera  1111,  intriego  122S,  siego  (seco)  1194.
I  statt  e  in  unbetonter  Sylbe  wäre  zu  verzeichnen  in  convignerä
  563,  desliale  1149,  lizadre  S,  spironi  410.
0  entspricht  einem  Positions-?«  in  anonziar  38,  zonse  So.
Dagegen  summo  10.  0  findet  sich  noch  in  unbetonter  Sylbe  statt:
lat.  ital.  u:  ponir  1023
ital.  a:  topin  ela  651
lat.  ital.  e:  proclaro  240,  sotorati  S9S
lat.  e,  ital.  i:  romagnerai  956
U  statt  o  in  unbetonter  Sylbe:  chnssi  34,  gubernator  129.
UO  kommt  vor  in  dapuo  25,  muodo  696,  puoclio  25,  restuora
1421,  tuor  1292.
Au  wird  zu  al  in  aldir  35  und  zu  ol  in  oldi  424;  daneben
udendo  37.  Auch  lateinischem  o  entspricht  al:  alzideti  739.
Consonanten.  Einfache  Consonanten  erscheinen  oft  gemildert  und
umgekehrt  finden  sich  doppelte  nur  einfach  geschrieben.
C  wird  sehr  oft  auch  vor  harten  Vocalen  ch  geschrieben.  Es
erweicht  sich  zu  g:  algun  382,  sigura  632,  vendegi  (sprich  ghi
aus)  1155.  Dagegen  bleibt  ursprüngliches  c  in  erklär  534,  piecha
1282,  priecha  1284  (die  zwei  letzteren  Worte  im  Reime).  Man
bemerke  auch  confalon  56.
Aus  cl,  ital.  chi,  wird  gi  (wohl  g  auszusprechen):  giexia  1305,
ogio  89.  Ob  gioto  170  (it.  ghiotto)  goto  oder  ghioto  darstelle,  kann
zweifelhaft  sein.
G  statt  gutturales  g  in  sgionflato  969.  Es  fällt  ab  in  neglienzia
199;  eben  so  lat.),  ital.  g  in  maor  423.
V  statt  gu  in  rivardata  1247.  GN  wird  wie  in  so  vielen
italienischen  und  altfranzösischen  Handschriften  ngn  geschrieben.
Z  entspricht  ital.  g:  ziva  62,  zorni  50,  und  c;  bonaza  48,
zanze  (ciancie)  30.  Aus  lat.  dj  entwickelt  es  sich  in  vergonza  229.
X  stellt  für  s:  rixo  787,  valoroxi  90;  für  g  entweder  mit  i:
disprexio  193,  induxiar  111  oder  ohne  dasselbe:  raxon  210.
            
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