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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 51. Band, (Jahrgang 1865)

Die  Sprache  in  den  botanischen  Werken  der  Japaner.

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Kuma-no-no  san-tsiü-ni  san-su,  sono  foka  moro-moro-no  kam
fukaki  jama  kage-naru  simeru-no  tsutsi-ni  ma-ma  mata  kore-wo
ari.  Naje-no  takasa  siaku-amari,  fito-kuki  sugu-ni  noborn  fa-gokoroni
  atari  fi-sui-no  fa-gasa-vo  katatatsi-no  gotosi,  fito-eda  towotsu
  fa.
Die  Pflanze  ist  ein  Erzeugniss  der  Berge  von  Kuma-no.  Ausserdem ­
  findet  sie  sich  auch  hie  und  dort  in  den  tiefen  Gebirgen  sämmtlicher
  Reiche,  an  schattigen  und  feuchten  Orten.  Die  Höhe  der
Sprosse  beträgt  über  einen  Fuss.  Ein  einziger  Stengel  steigt  gerade
zur  Höhe  und  an  der  Stelle  des  Blätterherzens  ist  sie  von  Gestalt
gleich  einem  aus  den  Federn  des  Hänflings  verfertigten  Hute.  Es
sind  zehn  Blätter  mit  einem  einzigen  Zweige.

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Nat&u-ni  itari-te  naka-gokoro  fa-no  uje-ni  mata  kuki-wo.
okusi,  kuki-no  saki  ki-naru  murasaki  fana-wo  firaku,  fito  tsu  fana
toiou-tsu  furi-sane-no  uje-ni  ko-gane-ito  fanasibe  atte  sita-ni  tareru.
Gegen  den  Sommer  treibt  das  Herz  der  Pflanze  über  den
Blättern  nochmals  einen  Stengel.  Die  Spitze  des  Stengels  entfaltet
eine  gelbpurpurne  Blume.  Uber  den  zehn  »Melonenkernen“  (so
werden  hier  ohne  Zweifel  die  Blumenblätter  genannt)  der  einzigen
Blume  befindet  sich  eine  aus  Goldfäden  gebildete  Blumenkrone,
welche  später  herabhängt.
Sitz!».  <1.  phii.-hist.  CI.  LI.  Bd.  III.  Hft.  37
            
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